Forstwirtschaft und Naturschutz


300 Jahre Nachhaltigkeit in der deutschen Forstwirtschaft - nur mit den Menschen!

Gemeinsame Position der forstlichen Berufsverbände 2013


© Martin Schwenninger
27.02.2013
Im Jahr 2013 feiert ein forstlicher Fachbegriff 300sten Geburtstag. Im Jahre 1713 formulierte der sächsische Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz mit dem Prinzip der forstlichen Nachhaltigkeit eine bis heute moderne Leitlinie für die forstliche Bewirtschaftung.

Diese Leitidee wurde in den vergangenen drei Jahrhunderten in vielfältiger Weise den gesellschaftlichen Anforderungen angepasst. In der Umweltkonferenz der UNO in Rio de Janeiro wurden 1992 unter anderem drei Säulen einer globalen nachhaltigen Entwicklung definiert. Die Wirtschaftskrise der letzten Jahre hat zu einer geradezu inflationären Verwendung dieses Begriffes geführt.

Auch der Wald und die Forstwirtschaft stehen heute im Blickpunkt der gesellschaftlichen Wahrnehmung. Längst bezieht sich der Begriff der Nachhaltigkeit nicht mehr allein auf die Holzproduktion. Ökologische Ziele werden vielfach sogar vorrangig eingefordert, auch Erholung und Umweltbildung werden als „soziale Säule“ der Nachhaltigkeit definiert und vermehrt in den Fokus gerückt. Wir können als Forstleute zu recht stolz darauf sein, damit die Erfinder und vor allem die Bewahrer dieses Gedankens in und für unsere Wälder zu sein.

Die vollständige Position der forstlichen Berufsverbände 2013 aus den "Forstlichen Mitteilungen 2/2013" gibt's zum weiterlesen als Download: