Junge BAU


Ausbildungsverhältnis vorgetäuscht - Arbeitgeber muß Lohn nachzahlen


© Erich Westendarp / www.pixelio.de
06.07.2015
Ein besonders dreister Arbeitgeber hat ein Ausbildungsverhältnis nur vorgetäuscht und in Wirklichkeit ein Arbeitsverhältnis mit ausbeuterischem Charakter bezweckt, berichtet die DGB-Rechtsschutz GmbH. Das Arbeitsgericht Osnabrück deckte den Fall des nichtigen Ausbildungsvertrages auf.

Da der Vertrag tatsächlich nicht der Ausbildung diente, sondern die „Auszubildende“ wie eine normale Arbeitnehmerin eingesetzt wurde, steht ihr nun auch eine entsprechende Vergütung zu. Der Arbeitgeber muss knapp 9.500 Euro nachzahlen und erhält die Quittung für seine dreiste Vertragsgestaltung. Mehr dazu hier.