Forstwirtschaft und Naturschutz


Außer Spesen nix gewesen

Dritte Tarifverhandlung ÖD bleibt ohne Arbeitgeberangebot


© IG BAU
17.03.2015
Auch die dritte Verhandlung zur Tarif- und Besoldungsrunde mit den Ländern endete am 17. März 2015 ergebnislos. Ein Angebot sowie eine Einigung in der Tarifrunde macht die TdL erneut von Leistungskürzungen in der betrieblichen Altersvorsorge (VBL) abhängig und verweigert nach wie vor die Unterbreitung eines Angebots zur Entgelterhöhung. Aufgrund der erheblichen Differenzen wurden die Verhandlungen unterbrochen.

Die harte Haltung der TdL nimmt die IG BAU zum Anlass erneut die Beschäftigten zum Warnstreik aufzurufen. In dieser Verhandlungsrunde geht es schon lange nicht mehr nur um eine Entgelterhöhung. Die Abwehr von Leistungskürzungen in der betrieblichen Altersvorsorge und der Erhalt der VBL sowie diese zukunftsfähig aufzustellen bilden einen Schwerpunkt.

Dabei darf unsere Forderung, Anschluss zu halten an den Entgeltentwicklungen für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen (TVöD), nicht auf der Strecke bleiben. 5,5 Prozent mindestens aber 175 Euro sind nach wie vor eine berechtigte Forderung! Trotz weiterem Einigungsversuch im Rahmen einer vierten Verhandlungsrunde gilt es jetzt den Druck auf die TdL zu erhöhen. Der Erhalt der leistungsstarken betrieblichen Altersvorsorge im öffentlichen Dienst muss uns eine Teilnahme am Warnstreik wert sein. Die Verhandlungen werden am 28. März 2015 in Potsdam Fortgesetzt.