Bauhauptgewerbe


Baukonjunktur im Juli 2015: Schwache Auftragslage

29.09.2015
Die Beschäftigung im Bauhauptgewerbe lag im Juli 2015 mit 749.800 um 3,0 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Im Jahresdurchschnitt 2014 lag die Beschäftigung auf Vorjahresstand (+ 0,1 Prozent). Die ausgewiesenen Daten von Beschäftigung, Arbeitsstunden und Umsatz sind vorläufig bis zum Berichtsmonat Oktober 2015 aufgrund der dann erfolgenden Endkorrektur. Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden der Betriebe mit über 19 Beschäftigten lag in den ersten sieben Monaten um 3,5 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Im vergangenen Jahr hatten sie den Vorjahreswert aufgrund des milden Winters deutlich übertroffen. Der Gesamtumsatz dieser Betriebe im Bauhauptgewerbe lag im gleichen Zeitraum um 2 Prozent unter dem Stand von 2014. Im gesamten Jahr 2014 hatte er mit 100,5 Mrd. € das Vorjahresergebnis noch um 4,1 Prozent übertroffen.

Bis einschließlich Juli 2015 lagen die Auftragseingänge in Betrieben mit 20 und mehr Beschäftigten preisbereinigt insgesamt auf dem Niveau des Vorjahres. Sie stiegen dabei im Hochbau um 0,3 Prozent und gingen im Tiefbau um 0,3 Prozent zurück. Die Auftragslage der einzelnen Bausparten fiel in diesem Zeitraum unterschiedlich aus. Der Zuwachs im Wohnungsbau um 8,5 Prozent sowie der Tiefbau ohne Straßenbau (+ 1,0 Prozent) stützten dabei das Gesamtergebnis. Rückläufig sind dagegen der Straßenbau mit – 2,5 Prozent und der Wirtschaftshochbau mit – 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Weitere Zahlen gibt es in der beigefügten "Aktuellen Kurzinformation".