Forstwirtschaft und Naturschutz


Baum des Jahres 2014: Die Trauben-Eiche


© A. Roloff / Baum des Jahres
26.02.2014
Das Kuratorium „Baum des Jahres“ hat die Trauben-Eiche (Quercus petraea, gesprochen: peträa) zum Baum des Jahres 2014 auserkoren. Sie ist eine der heimischen Laubbaumarten mit der höchsten Lebenserwartung und kann über 1000 Jahre alt werden. Die Trauben-Eiche ist nicht nur für die Forstwirtschaft eine sehr attraktive Baumart, sondern auch für die Stadt und freie Landschaft geeignet.

Im Gegensatz zur Stiel-Eiche, die 1989 „Baum des Jahres“ war, sind bei der Trauben-Eiche die Früchte fast ungestielt, „traubig“ eben. Unterschiede gibt es auch bei den Blättern, insbesondere bei der Ausbuchtung und Stiel-Länge.

In der Wuchsform unterscheiden sich alte Stiel- und Trauben-Eichen jedoch kaum. Beide beeindrucken im Alter durch eine mächtige breite Krone mit knickigen dicken Ästen. Besonders stark ist die Trauben-Eiche in den Wäldern Brandenburgs verbreitet. Dort haben sich die Laubbäume auf einer Fläche von 35 000 Hektar ausgebreitet.

Mehr zum „Baum des Jahres 2014“ im Internet.