Junge BAU


Die Vernichtung des Nazismus ist unsere Losung


© IG BAU (Jan Meyer)
17.04.2014
69 Jahre ist es her: Am 11. April 1945 haben sich die Häftlinge im KZ Buchenwald selbst befreit! In Gedenken an die vielen ermordeten und misshandelten Menschen und der Befreiung fand am Wochenende eine Gedenkfeier statt. Die Junge BAU hat diesen Gedenktag zum Anlass genommen, um das Wochenende mit einem Seminar zu begleiten.

Dabei kamen Junge Gewerkschafter aus Hessen, Franken und dem Rheinland in Weimar zusammen.

Bereits am Freitagabend gab es eine kurze Kennenlernrunde, und man hat sich gemeinsam eine Dokumentation über das KZ angeschaut, welche einen ersten Einblick in das perfide System KZ gab.

Am Samstagmorgen haben wir erstmals gemeinsam das Gelände des KZ besichtigt. In Bezug auf den bevorstehenden Besuch bei Topf & Söhne wurde der Fokus auf das Krematorium gelegt. Die Firma Topf & Söhne lieferte im Dritten Reich Verbrennungsöfen ian die Nazis.

Bei Topf & Söhne bekamen wir zuerst eine Führung durch den "Erinnerungsort". Die Führung zeigte uns die Geschichte des Unternehmens, einzelne Personen und die Arbeitsweise des Unternehmens. Durch die Führung und die ausgestellten Exponate wurde uns schnell klar, dass sehr viele Mitarbeiter über die Produkte und die Verbrennungsanlagen Bescheid wussten.

Zum Abschluss des Tages haben wir den Film „Nackt unter Wölfen“ geschaut. In dem Film geht es um ein kleines Kind, welches in das KZ geschmuggelt wird, das Illegale Internationale Lagerkomitee (ILK), und das Leben und Überleben im KZ Buchenwald.

Am Sonntagmorgen starteten wir mit einem Rundgang durch das Lager, der von verschiedenen Kollegen der DGB-Jugend Hessen-Thüringen organisiert war.

Um 13:30 Uhr haben wir an dem feierlichen Gedenken auf dem Exerzierplatz teilgenommen. Zeitzeugen erzählten Ihre Geschichte und haben uns dadurch einen emotionalen und tiefen Einblick in ihre Erlebnisse geschenkt. Im Anschluss zur Gedenkfeier legte die DGB-Jugend einen Kranz nieder.

Nach der Gedenkfeier besuchten wir noch das Mahnmal auf dem Ettersberg. In die Gestaltung wurden drei große Massengräber einbezogen. Das didaktische Konzept der Anlage weist dem Besucher einen Weg vom Tod ins Leben: Vom Krematorium durch das Lager kommend, führt der Weg hinunter zu den Gräbern und anschließend hinauf zum Glockenturm als dem Symbol der Freiheit und des Lichts.

Nach einer Abschlussrunde traten alle die Heimreise an. Es war ein interessantes und sehr emotionales Wochenende.

Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen.

"Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel." ( aus dem Buchenwaldschwur)

Ein Beitrag unseres Kollegen Benedikt Sartorius

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