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Ein Vorbild im Kampf gegen Faschismus

Als Dank für die Unterstützung erhält IG BAU-Bundesvorstandsmitglied Carsten Burckhardt von den Organisatoren ein Veranstaltungs-Plakat.
Als Dank für die Unterstützung erhält IG BAU-Bundesvorstandsmitglied Carsten Burckhardt von den Organisatoren ein Veranstaltungs-Plakat. © Engel/osthessen-news
22.04.2015
Es war schon ein ganz besonderes Konzert, welches am vergangenen Freitag in Fulda über die Bühne ging. Die 90-jährige Esther Bejarano musizierte gemeinsam mit der Hip-Hop-Gruppe Microphone Mafia. Die IG BAU hatte den Abend gemeinsam mit dem Aktionsbündnis „Fulda stellt sich quer“ organisiert.

Das Spezielle an dem Abend war nicht nur die Kombination aus Alt und Jung. Besonders war auch der Inhalt der Lieder. Siebzig Jahre nach der Befreiung vom Faschismus sang Esther Bejarano gegen das Vergessen. Die einzige Überlebende des Mädchenorchesters Auschwitz erzählte zudem aus ihrem Leben.

„Esther Bejarano ist eine Frau, die unendlich viel Leid in ihrem Leben erfahren hat und dennoch immer weiter kämpfte. Eine Frau, der ich Hochachtung und Respekt zolle und die für viele von uns ein Vorbild im Kampf gegen Faschismus und Rechtsextremismus ist“, sagte IG BAU-Bundesvorstandsmitglied Carsten Burckhardt auf der Veranstaltung.

„70 Jahre nach Befreiung vom Faschismus, droht in Deutschland Rassismus wieder salonfähig zu werden. Parallel dazu nimmt stetig die Zahl an rassistisch motivierten Gewaltdelikten hierzulande zu. Dem gilt es, entgegenzutreten. Wir brauchen wieder verstärkt eine Kultur des Hinsehens und des Handelns. Mit einem peinlich berührten Blick zur Seite ist niemandem geholfen.“

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