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„Es war wie an Nikolaus….“


© IG BAU (Peter Köster)
03.09.2013
Montag, 2 September. Ort des Geschehens: Hauptverwaltung der XERVON GmbH in Köln. „Es war wie an Nikolaus….“ meinten einige Kollegen, als sie an ihrer Bürotür einen roten Briefumschlag aufgestellt vorfanden. Hintergrund für diese Aktion war für die IG BAU-Kollegen bei der XERVON-Hauptverwaltung die vor Wochen erhobenen Forderung des Arbeitgebers, auf die Tariferhöhung von 2 Prozent ab dem 01. September 2013 zu verzichten, oder mindestens weit nach hinten zu verschieben. Beides hat die Haustarifkommission in Verhandlungen abgelehnt.

Die KollegInnen waren und sind nicht bereit, auf vereinbarte Tariferhöhungen zu verzichten. Dem Unternehmen geht es nicht schlecht. „Vorhandene Probleme sind nicht bei den Mitarbeitern zu suchen oder abzuladen“, so die Mitglieder der Tarifkommission für die Hauptverwaltung, Beate Slama und Peter Köster.

Die Aktion „Lohntütchen“ wurde von aktiven IG Bau-Mitgliedern im Betrieb, pünktlich zum Beginn der Tariferhöhung, in der XERVON-Hauptverwaltung in aller Frühe durchgeführt. Klar kam sie gut bei den KollegInnen an.


Erklärung zum Umschlag:
Es geht um 2 Prozent Tariferhöhung über 9 Monate. Im Umschlag waren daher 2 Bonbon „Nimm 2“. Das bedurfte keiner weiteren Erklärung mehr.

Beinahe wie an Nikolaus: rote Umschläge vor den Bürotüren © IG BAU (Peter Köster)
Eine klare Botschaft - die bei den Beschäftigten gut angekommen ist © IG BAU (Peter Köster)
Beate Slama und Peter Köster von der Tarifkommission für die Hauptverwaltung  © IG BAU (Peter Köster)