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Eternit und der große Asbest-Prozeß

Eternit and the Great Asbestos Trial

27.02.2012
Das Turiner Gericht hat im großen Asbest-Prozeß sein Urteil gefällt. In Anbetracht der internationalen Bedeutung dieses Gerichtsverfahrens und mangelnder Informationen über Eternit in Englisch wurde im Februar ein Buch von Befürwortern eines Asbestverbots, darunter der BHI, herausgegeben, das diesen Rechtsfall vor dem Hintergrund der Tätigkeit von Eternit auf drei Kontinenten untersucht.

Das Buch untersucht die Geschäftstätigkeit von Eternit in sieben Ländern und legt offen, dass Eternit konsequent dem Gewinn Vorrang einräumte, ungeachtet des von den Beschäftigten, Familienmitgliedern, Verbrauchern und Gemeinschaften gezahlten Preises.

Eternit erzielte ihr Firmenwachstum durch geheime Absprachen mit verrufenen Regimes. Im Nazi-Deutschland wurden im Berliner Eternit-Betrieb Zwangsarbeitskräfte aus Konzentrationslagern eingesetzt. In der Apartheid-Ära in Südafrika wurden in den Asbestminen farbige Beschäftigte wie Sklaven behandelt, und in Nicaragua profitierte das Unternehmen von der Unterstützung des Diktatoren-Clans Somoza.

Eternit and the Great Asbestos Trial“ ist ab 13. Februar 2012 auf der IBAS-Website online verfügbar.

Quelle: BHI