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Förster und Waldarbeiter verdienen mehr Wertschätzung


© IG BAU (Paul Schimweg)
Frankfurt am Main, 20.03.2015
Die Forstgewerkschaft IG BAU fordert mehr Wertschätzung und Anerkennung von Förstern und Waldarbeitern. Anlässlich des Tags des Waldes sagte der Stellvertretende IG BAU-Bundesvorsitzende Harald Schaum: „Gesunde Wälder sind keine Selbstverständlichkeit. Das haben wir in den vergangenen Jahren schmerzhaft erfahren. Für Pflege und Erhalt des Forstes ist Fachwissen gefragt, welches ausgebildete Förster und Waldarbeiter mitbringen

Ihre nachhaltige, gewissenhafte und kompetente Arbeit im Wald sichert das empfindliche Ökosystem. Damit sind sie Garanten nicht nur für einen hohen Ertrag und gute Holzqualität, sondern sie tragen maßgeblich dazu bei, dass die ‚grüne Lunge’ hierzulande intakt bleibt, Tiere und Pflanzen ihren natürlichen Lebensraum behalten und Erholungssuchende weiter Ruhe und Entspannung finden.

Für ihre oft harte und auch gefährliche Arbeit haben sie deshalb größere Wertschätzung und Anerkennung verdient. Hieran hapert es aber vor allem von Seiten der Arbeitgeber, denn sie bezahlen die Experten zu gering und erhöhen zudem durch den Einsatz von ungelernten Leiharbeitern zusätzlich den Lohndruck in der Branche. Dieser Trend muss gestoppt werden, wenn der Arbeitsplatz Wald für den Nachwuchs weiterhin attraktiv bleiben soll und wir auch in Zukunft gesunde Wälder als Erholungsgebiete und Wirtschaftsräume sichern wollen.“