Tarife


Gartenbau Sachsen: Verhandlungen vertagt

12.05.2014
Am 8. Mai fand in Dresden ein Tarifverhandlungsgespräch zu der Entgelterhöhung im Gartenbau in Sachsen statt.

Die Arbeitgeber gaben eine erste Rückmeldung über die im Sondierungsgespräch Ende Januar 2014 aufgestellte Forderung der IG BAU-Tarifkommission, zu der längst überfälligen Lohnniveauangleichung Ost – West für die Branche in Sachsen.

Trotz betriebswirtschaftlicher Bedenken der Arbeitgeber ist auch ihnen klar, den 2015 kommenden gesetzlichen Mindestlohn umsetzen zu müssen, um Mindeststandards für die Beschäftigten im Gartenbau Sachsen zu gewährleisten.

In diesem Jahr soll außerdem zukunftsweisend eine überaus deutliche Entgelterhöhung insgesamt erfolgen. Zum einem wäre dadurch die Tarifautonomie doch noch in Gänze gewährleistet, denn die teilweise ziemlich unter 8,50 Euro liegenden vier Entgeltgruppen würden dann tariflich über 8,50 Euro entsprechend ihres Ausgangsniveaus erhöht werden. Zum anderen würden Akzente für ein Entgelt in Richtung Ost-Westangleichung im Gartenbau gesetzt.

Beide Tarifkommissionen unterstrichen die Position: Der gesetzliche Mindestlohn ist kein Ersatz für die Tariflöhne!

Am 24. Juni erhoffen beide Seiten zu einem Abschluss der Tarifgespräche zu kommen.

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