Junge BAU


Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz


05.06.2015
Durch die Zusammenarbeit des Hans-Schwier-Berufskollegs Gelsenkirchen und der IG BAU-Region Westfalen erhielten interessierte Auszubildende die Möglichkeit der Teilnahme an einer Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz in Polen.

Die von der Region Westfalen organisierte und mitfinanzierte Bildungsreise hatte das Ziel, den Jugendlichen vor Ort die Unmenschlichkeit des faschistischen Regimes bewusst zu machen und ihre gewonnenen Erfahrungen mit anderen Azubis auszutauschen.

Die Teilnehmer waren fassungslos, als sie im Lager I in Auschwitz tonnenweise Haare und Koffer der Deportierten zu sehen bekamen.

Im Lager II Birkenau angekommen, wussten die Jugendlichen bereits aus den Ausführungen des Begleiters vom Vortag, was auf der Rampe passiert war. Hier wurden die Menschen, zumeist waren es Juden, durch Dr. Mengele von ihren Lieben getrennt. Arbeitsfähige kamen ins Arbeitslager, alle anderen, ohne Altersunterschied, direkt in die Gaskammern. „….Hier erlebten sie die endgültige Demütigung ihrer Menschenwürde, die Prozedur des Badens….“ schreibt Miklos Nyiszli in seinem Buch "Ich war Dr. Mengeles Assistent".
 
Es ist unmöglich hier alles wiederzugeben, aber das Zitat des Philosophen George Santanya „Wer die Vergangenheit vergisst, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen“ drückt aus, wie wichtig es ist, jungen Menschen diese Stätten der faschistischen Gräueltaten zu zeigen.

Wir bedanken uns bei der Region Westfalen der IG BAU, die sich organisatorisch und finanziell bereits seit zehn Jahren an diesem Projekt beteiligt und danken ebenso allen anderen Organisationen, die uns finanziell unterstützen

Ein Bericht unseres Kollegen Ali Kosan.

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