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Gewerkschaften haben geholfen

Verein "Gewerkschaften helfen" legt Bilanz vor


© Kurt Michel / www.pixelio.de
26.06.2014
Ein Jahr nach der Flutkatastrophe im Südosten und Osten Deutschlands hat der Verein „Gewerkschaften helfen“ eine Bilanz vorgelegt. Demnach sind rund 122.000 Euro Spenden an Opfer der Flut ausgezahlt worden. Insgesamt konnte 308 AntragsstellerInnen geholfen werden.

Gespendet wurde die Summe von 864 Personen und Organisationen. Ein Großteil der Flutgeschädigten erhielt 300 Euro. Härtefälle, wie Alleinerziehende oder Menschen ohne Versicherungsschutz, wurden 66-mal mit 600 Euro unterstützt. In drei Fällen gab es größere Auszahlungen.

So erhielten das Lukas-Kern-Kinderheim in Passau 1.000 Euro, das Kreativitätszentrum in Zeitz, Sachsen-Anhalt, 2.500 Euro und die Bücherei Oberwöhr im oberbayrischen Rosenheim 2.000 Euro, um zerstörte Bücher wiederzubeschaffen.

Auch die Mitgliedsgewerkschaften des DGB hatten zu Spendenaktionen aufgerufen. So rief die EVG gemeinsam mit dem Konzernbetriebsrat der Deutschen Bahn, der Stiftung Bahn-Sozialwerk und anderen Partnern einen Spendenfonds ins Leben. Unter dem Motto „Eisenbahner helfen Eisenbahnern“ sammelte das Bündnis in wenigen Wochen 1,3 Millionen Euro. Mehr als 100 Anträge auf Hilfe wurden bearbeitet