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Global Climate March: Ein starkes Signal für den Klimaschutz setzen


© IG BAU (Paul Schimweg)
Frankfurt am Main, 27.11.2015
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) ruft zur Teilnahme am Global Climate March an diesem Sonntag in Berlin auf. „Einen Tag vor dem Start der Klimakonferenz wollen wir ein starkes Signal setzen. Die Energiewende muss gelingen und verbindliche Regeln schaffen, die überprüft werden können“, sagte der Stellvertretende IG BAU-Bundesvorsitzende Dietmar Schäfers.

Klar ist: Das kostet Geld – wir fordern deshalb eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 100 Milliarden Dollar bis 2020. Das muss das Pariser Klimaabkommen sicherstellen.“

Die Demonstration für einen verbindlichen und gerechten Klimavertrag beginnt am Sonntag um 12 Uhr am Berliner Hauptbahnhof. Sie ist Teil einer Vielzahl von Demos rund um den Globus für eine starke Energiewende.

„Klimagerechtigkeit bedeutet auch soziale Gerechtigkeit. Unter den Folgen der Erderwärmung leiden am stärksten die, die am wenigsten haben. Dürre oder Überschwemmungen nehmen Kleinbauern die Lebensgrundlage. Armut und Hunger vertreibt die Menschen schließlich aus ihrer Heimat“, sagte Schäfers.

Die IG BAU fordert, die Energiewende konsequent zu gestalten und konkrete Schritte zu unternehmen. Dies sind insbesondere drei Ziele. Der Energieverbrauch muss bis 2050 um die Hälfte reduziert werden. Im gleichen Zeitraum muss der Ausstoß von Treibhausgasen um 95 Prozent sinken und sich der Anteil erneuerbarer Energien verdoppeln. „Eine saubere, sichere Energieversorgung mittels erneuerbarer Energien ist das Fundament für eine sozial-ökologische Modernisierung der Gesellschaft mit besseren Lebens- und Arbeitsbedingungen für alle“, sagte Schäfers.