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Grüne Branchen starten Tarifverhandlungen zum Mindestlohn


© IG BAU (Paul Schimweg)
Kassel, 18.06.2014
Die Tarifverhandlungen zum Mindestlohn in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Gartenbau gehen heute (für die Red. 18. Juni 2014) in die erste Runde. In Kassel treffen sich die Vertreter der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und des Gesamtverbands der Land- und Forstwirtschaftlichen Arbeitgeberverbände (GLFA) sowie der Arbeitsgemeinschaft der gärtnerischen Arbeitgeberverbände (AgA). Insgesamt arbeiten in diesen Branchen deutschlandweit rund 800 000 Beschäftigte.

Seit längerem hatte die IG BAU die Verhandlungen angemahnt, um die im neuen Mindestlohngesetz geplante zweijährige Übergangsfrist zu nutzen und die Löhne für ungelernte Arbeitnehmer an den gesetzlichen Mindestlohn heranzuführen.

„Wir freuen uns, dass die Arbeitgeber einem Termin noch vor der abschließenden Lesung des Mindestlohn-Gesetzes im Bundestag zugestimmt haben und endlich auch auf langfristige, tarifautonome Lösungen in den Branchen setzen“, sagte der Stellvertretende IG BAU-Bundesvorsitzende und Verhandlungsführer Harald Schaum. „Es hat sich in Deutschland stets bewährt, dass die Sozialpartner ihre Belange zielgenau untereinander selbst regeln, anstatt sich auf nur allgemeine Vorgaben des Gesetzgebers zu verlassen. Wir erwarten von den Verhandlungen nunmehr, mit den Arbeitgebern zu einer stabilen Zukunftsperspektive für die grünen Branchen zu kommen, bei der endlich auch die Mindestlöhne dauerhaft in Tarifverträgen vereinbart werden.“

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