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Hochwasser: Wichtige Tipps für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer


© Kurt Michel / www.pixelio.de
06.06.2013
Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die wegen des Hochwassers nicht zu ihrer Arbeitsstelle kommen können, liegt das „Wegerisiko“ beim Arbeitnehmer. Das heißt, er kann seinen Anspruch auf Entgelt für die Dauer der Nichtleistung verlieren. Der Arbeitgeber sollte aber frühestmöglich über das Fernbleiben informiert werden. Darauf weist der DGB-Sachsen heute hin.

Wenn der Betrieb wegen Hochwasser nicht arbeiten kann, der Arbeitnehmer aber zum Betrieb kommt, so muss er auch Lohn gezahlt bekommen. Lediglich wenn der Betrieb durch die Lohnzahlungen in seiner Existenz gefährdet wäre, gilt als Ausnahme.

Ist der Betrieb vom Hochwasser betroffen, kann aber auch die Arbeitsagentur mit Kurzarbeitergeld aushelfen. Nach § 96, Abs. 3, SGB III kann im Katastrophenfall Kurzarbeitergeld gezahlt werden. Die Arbeitsagenturen bieten dazu Beratungen an.