Senioren


IG BAU-Senioren Duisburg: Neujahrsempfang zur Mindestlohn-Stunde 178

V. li.: Friedhelm Bierkant, Angelika Wagner, Klaus Pechstein, Nicole Simons
V. li.: Friedhelm Bierkant, Angelika Wagner, Klaus Pechstein, Nicole Simons © Theodor Groesdonk
09.01.2015
178 Stunden war der Mindestlohn in Deutschland Pflicht, als die Senioren des IG BAU-Bezirksverbandes Duisburg, Gruppe Duisburg, ihren Neujahrsempfang starteten. Eingeladen und erschienen waren neben Angelika Wagner, Geschäftsführerin der DGB-Region Niederrhein, Nicole Simons, stellvertretende Regionalleiterin IG BAU Rheinland, Friedhelm Bierkant Bezirksvorsitzender und ca. 40 Kolleginnen und Kollegen.

Klaus Pechstein, Arbeitskreisvorsitzender, begrüßte die Anwesenden, er wünschte ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2015 und der Veranstaltung einen guten Verlauf.

In seinem Grußwort erinnerte Friedhelm Bierkant an die am Vortag in Paris begangene Gräueltat in Paris. Das Jahr 2014 ließ er aus Sicht des Bezirksverbandes Revue passieren und wagte einen Blick in die Zukunft.

Nicole Simons hob die Erfolge der IG BAU im vergangenen Jahr hervor, betonte aber auch, dass in Zukunft noch viel Arbeit auf die Organisation zu kommt.

Angelika Wagner beleuchtete die Ausbildungsplatz Situation in der Region Niederrhein des DGB. Zum Schluss ihrer Ausführungen kam auch der Mindestlohn zur Sprache. Sie erklärte: „Wir haben eine Telefon-Hotline eingerichtet, bei der sich Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer rund um den Mindestlohn informieren können. Denn nur wer seine Rechte kennt, kann sie auch durchsetzen.“

Was mache ich, wenn mein Chef mir den Mindestlohn nicht zahlt, obwohl er mir zusteht? Wie kann mir die Gewerkschaft helfen, meinen Anspruch auf einen Mindestlohn umzusetzen? Diese und ähnliche Fragen beantworten 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seit dem 02. Januar 2015 unter 0391 - 40 88 003 zum Festnetztarif. Die Beratung findet montags bis freitags von 7 bis 20 Uhr und samstags von 9 bis 16 Uhr statt. Auch für ausländische Beschäftigte werden Beratungsangebote in verschiedenen Fremdsprachen – von englisch über türkisch bis polnisch und bulgarisch – möglich sein.

Ein Beitrag unseres Kollegen Theodor Groesdonk.