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IG BAU: Gute Mitarbeiter verdienen gute Bezahlung


© IG BAU (Paul Schimweg)
Frankfurt am Main, 18.01.2017
Die Forstgewerkschaft IG BAU fordert für die rund 20 000 Forstbeschäftigten in den Ländern ein deutliches Plus mit einem Gesamtvolumen von sechs Prozent. Beschäftigte in den unteren Einkommensklassen sollen dabei über eine soziale Komponente überproportional profitieren.

Gleichzeitig fordert die IG BAU, die Ausbildung in den betreffenden Landesforsten attraktiver zu gestalten. Dafür müssen die Ausbildungsentgelte um monatlich 90 Euro steigen, die Übernahme verbindlich geregelt und der Urlaub auf 30 Tage angehoben werden. Lehrmittel sollen künftig mit 50 Euro im Jahr bezuschusst und die notwendigen Übernachtungs- und Verpflegungskosten bei auswärtiger Ausbildung übernommen werden.

Anlässlich der heute (für die Red.: 18. Januar 2017) startenden ersten Verhandlung in der Tarif- und Besoldungsrunde mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) sagte der Stellvertretende IG BAU-Bundesvorsitzende Harald Schaum: „Der Forst gehört zu unseren wichtigsten Ressourcen. Unser Klima, Wasser, der Pflanzen- und Tierreichtum hängen zum großen Teil vom intakten Ökosystem unserer Wälder ab. Deren Pflege und Bewirtschaftung wird von Fachkräften ausgeführt, die unter anderem einen Knochenjob haben. Ihre Leistung muss fair bezahlt werden. Es ist das Mindeste, dass sie mit der Lohnentwicklung hierzulande Schritt halten. Gute Mitarbeiter haben eine gute Bezahlung verdient. Wer das nicht einsieht, vergrault nicht nur die heute Beschäftigten. Er riskiert auch die Attraktivität der Forstberufe für den dringend benötigten Nachwuchs.“