Medien und Presse


IG BAU ermutigt junge Frauen zum Sturm auf Männerdomänen


© IG BAU (Alexander Paul Englert)
Frankfurt am Main, 26.03.2014
Bei der Berufswahl haben Frauen rein rechtlich heute alle Freiheiten. Doch um technische Berufe gerade im Handwerk und Baugewerbe machen viele Frauen immer noch einen weiten Bogen – ihnen haftet das Etikett des „Männerberufs“ an. Zeit, dass Mädchen diese Klischees knacken, fordert die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) anlässlich des Girls’ Days am Donnerstag.

„Junge Frauen sollen immer und überall dabei unterstützt werden, in Männerdomänen vorzudringen“, sagte IG BAU-Bundesvorstandsmitglied Ulrike Laux.

Am Girls’ Day nehmen Schülerinnen probehalber am Berufsleben teil. Mehrere der sogenannten Girls’ Day-Berufe, für die bei Mädchen an diesem Tag stärkeres Interesse geweckt werden soll, gehören zu von der IG BAU vertretenen Branchen. So haben Mädchen die Möglichkeit, für einige Stunden den Berufsalltag einer Bauingenieurin, Dachdeckerin oder Forstwirtin zu erleben. „Der Girls’ Day bietet eine Chance: Er führt Schülerinnen früh an Berufe heran, für die sonst nur wenige Frauen Interesse zeigen. Und gerade viele dieser Berufe bieten überdurchschnittliche Bezahlung und gute Arbeitsbedingungen“, sagte Ulrike Laux. „Darum beteiligen wir uns im Rahmen des Deutschen Gewerkschaftsbunds als Aktionspartner an dem Projekt.“

Seit dem Start des Projekts 2001 haben mehr als 1,3 Millionen Mädchen an dem Girls’ Day teilgenommen, so der Verein Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V., der das Projekt koordiniert. Allein im vergangenen Jahr haben demzufolge 109 000 Schülerinnen Hospitationen bei rund 9200 Unternehmen und Organisationen absolviert.

Weitere Informationen und Angebote gibt es auf www.girls-day.de.