Dachdecker-, Gerüstbauer- und Steinmetzhandwerk


IG BAU fordert 5,6 Prozent mehr!


© IG BAU
28.06.2016
Den Dachdeckerbetrieben geht es gut. Die Prognosen für die Zukunft sind positiv. Viele Betriebe haben für die nächsten Monate volle Auftragsbücher. Qualifiziertes Personal wird immer knapper! Überstunden und Samstagsarbeit sind an der Tagesordnung.

Die Beschäftigten im Dachdeckerhandwerk machen einen tollen Job. Eine Einkommenserhöhung von 5,6 Prozent ist mehr als gerecht und verdient.

Aber die Arbeitgeber beklagen in der ersten Tarifverhandlung, dass die Preise so schlecht sind und dass nicht genug Gewinn für die Betriebe übrigbleibt. Damit begründet der Arbeitgeberverband auch die Kündigung der Lohn- und Gehaltstarifverträge.

Nun machen die Arbeitgeber ernst:

  • Kein Angebot zur Erhöhung der Löhne und Gehälter (Zitat: „Jede Lohnerhöhung ist schädlich für die Betriebe“).
  • Darüber hinaus soll die Eingruppierung im Rahmentarifvertrag verändert werden, sicher nicht zu Gunsten der Kollegen.
  • Eine moderate Erhöhung der Ausbildungsvergütungen sei vorstellbar.

Jetzt sollen offenbar die Beschäftigten für den Unterbietungswettbewerb der Betriebe durch Lohnverzicht bezahlen.

  • Wir lassen es nicht zu, dass die Betriebe das Risiko auf die Arbeitnehmer abwälzen!
  • Wir lassen es nicht zu, dass die Dachdecker von der Lohnentwicklung abgekoppelt werden!
  • Wir lassen es nicht zu, dass die Dachdecker am wirtschaftlichen Erfolg der Branche nicht beteiligt werden!
  • Wir lassen es auch nicht zu, dass die Attraktivität für den dringend benötigten Nachwuchs der Branche damit erheblichen Schaden nimmt!

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