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IG BAU fordert Klima-Taskforce


© IG BAU (Alexander Paul Englert)
Frankfurt am Main, 02.06.2017
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) fordert Bund, Länder und Kommunen auf, Klimaschutz zur Chefsache zu machen. „Die Abwendung der derzeitigen US-Regierung von den Klimaschutzzielen muss für Deutschland und Europa zum Ansporn werden, jetzt erst recht den Klimaschutz voranzubringen.

Wir wollen weltweit Vorbild werden für eine innovative, nachhaltige und verantwortliche Gesellschaft, die ihren Kindern die Erde nicht als Müllhalde hinterlässt. Dazu brauchen wir eine Lenkungsgruppe auf oberster Ebene, die die notwendigen Maßnahmen und Anreize vorschlägt und deren Umsetzung koordiniert“, sagte der IG BAU-Bundesvorsitzende Robert Feiger.

„Mit der richtigen, landesweit abgestimmten Strategie können wir einerseits beweisen, dass Klimaschutzmaßnahmen nicht zwangsläufig Jahrzehnte in Anspruch nehmen und zum anderen, dass die Maßnahmen nicht nur Kosten, sondern vor allem Investitionen sind. Erfolgreiche Wirtschaft und Klimaschutz schließen sich nicht aus, sie bedingen einander.“

Die IG BAU macht sich seit Jahren stark für den Umweltschutz. Gerade im Gebäudebereich besteht ein hohes Potential, zur Verringerung des CO2-Ausstoßes. Gebäude stehen für 20 Prozent des gesamten CO2-Ausstoßes. Durch fachgerechte Bauarbeiten und moderne Technik können bis zu 80 Prozent des Energieverbrauchs von Häusern eingespart werden. Besonders groß ist der Nutzen bei Sanierung älterer Gebäude, was deshalb von der Bundesregierung über die KfW noch stärker gefördert werden muss.

„Gebäudesanierung ist ein wichtiger Baustein für mehr Klimaschutz. Wir haben in diesem Bereich gezeigt, wie mit Förderung sinnvolle Anreize geschaffen werden können. Ähnliche Instrumenten müssen dringend auch für andere Sektoren wie Verkehr und Landwirtschaft entwickelt werden“, sagte Feiger. „Ebenso wichtig wie deren Start ist aber, dass die Maßnahmen sich sinnvoll ergänzen und dadurch den maximalen Nutzen erzielen.“

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