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IG BAU kritisiert Vorschläge der Arbeitsgruppe als unzureichend

Abschlussbericht: Flexible Übergänge in den Ruhestand


© IG BAU (Alexander Paul Englert)
Frankfurt am Main, 10.11.2015
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) kritisiert die Vorschläge der Koalitionsarbeitsgruppe „Flexible Übergänge vom Erwerbsleben in den Ruhestand“ als unzureichend. „Für Menschen, die wie etwa Bauarbeiter durch lebenslange harte Arbeit weit vor dem 63. Lebensjahr nicht mehr arbeiten können, gibt es nach wie vor kein zufriedenstellendes Angebot“, sagte der IG BAU-Bundesvorsitzende Robert Feiger.

„Es ist jetzt das Mindeste, dass der im Bericht genannte Prüfauftrag für ein sogenanntes Arbeitssicherungsgeld schnell und ohne ideologische Vorbehalte umgesetzt wird. Dies kann es Arbeitnehmern, die wegen gesundheitlicher Probleme vorzeitig aus ihrem Beruf ausscheiden müssen, zumindest erleichtern, eine Teilzeittätigkeit zu finden.“

Die IG BAU lehnt zudem den geplanten Wegfall der Arbeitgeberbeiträge zur Arbeitslosenversicherung für Beschäftigte oberhalb der Regelaltersgrenze entschieden ab.