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IG BAU macht sich für gute Ausbildung von Bauingenieuren stark


© IG BAU (Alexander Paul Englert)
Frankfurt am Main, 23.10.2014
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) macht sich für eine gute Ausbildung von Bauingenieuren und die Mitbestimmung der Studierenden an Hochschulen stark. Lehrinhalte müssen nicht nur Fachwissen vermitteln, sondern auch gesellschaftliche Zusammenhänge aufzeigen. „Es geht nicht nur um Vermittlung der Naturgesetze. Es geht darum, was und wie produziert wird und wie die Ergebnisse der Volkswirtschaft verteilt werden“, sagte IG BAU-Bundesvorstandsmitglied Carsten Burckhardt anlässlich der 43. Vollversammlung des Fachbereichstags Bauingenieurwesen in Nürnberg.

Für eine vollwertige Hochschulausbildung reicht aus Sicht der IG BAU die ausschließliche Vermittlung von Fachwissen nicht aus. „Es geht um eine umfassende Qualitätssicherung des Studiums. Dazu braucht es noch einige Module mehr, die über den Tellerrand des Ingenieurs reichen und dazu braucht es mehr als sechs Semester für einen Bachelorabschluss“, sagte Burckhardt.

Unbefriedigend ist zudem der Grad der Beteiligung der Studierenden an ihrer Ausbildung. „Fantasie und Engagement der Studierenden sind erforderlich um Strukturen zu entwickeln, die ein erfolgreiches Studium ermöglichen. Leider werden aber immer mehr Entscheidungsbefugnisse und die Willensbildungsprozesse in die Hochschulleitungen verlagert. Damit wird aber fraglich, ob sich die Studierenden noch an den Hochschulen wohlfühlen oder ob sie das Studium abbrechen. Ich fordere: Geben wir den Studierenden von heute bessere Chancen, ihre kreativen Ideen einzubringen“, sagte Burckhardt.

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