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IG BAU setzt auf Ausbildung und Infrastruktur für Zukunftsstandort


© IG BAU (Paul Schimweg)
Frankfurt am Main, 16.09.2016
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) will den Zukunftsstandort Deutschland stärken. Dazu gehört eine moderne Industrie. Deswegen beteiligt sich die IG BAU an der „Woche der Industrie“, die vom 17. bis 25. September 2016 bundesweit stattfindet. Aufgerufen dazu hat das Bündnis „Zukunft der Industrie“, das Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel gemeinsam mit Industrieverbänden und Gewerkschaften gegründet hat.

Rückgrat einer leistungsstarken, sozialen und nachhaltigen Industrie bildet eine gut ausgebaute Infrastruktur. Zwingende Voraussetzung ist zudem eine zukunftsfeste Qualifizierung der Arbeitnehmer mit der Möglichkeit des lebensbegleitenden Lernens.

Auf der „Berufsbildungspolitischen Tagung“ der IG BAU am 16. und 17. September 2016 in Braunschweig diskutieren die IG BAU-Mitglieder aus allen von der IG BAU vertretenen Branchen zum Auftakt der „Woche der Industrie“, wie der Bedarf an gut qualifizierten Fachkräften auch künftig sichergestellt werden kann. „Es muss uns gelingen, die Rahmenbedingungen in den Ausbildungsordnungen jetzt so neu zu gestalten, dass diese den bestehenden und noch kommenden Herausforderungen wie etwa der Digitalisierung gerecht werden“, sagte der Stellvertretende IG BAU-Bundesvorsitzende Dietmar Schäfers, der auch Co-Vorsitzender der Arbeitsgruppe „Investitionsstarke Industrie“ innerhalb des Bündnisses „Zukunft der Industrie“ ist. „Gleichzeitig muss die Ausbildung insgesamt attraktiv gehalten werden, damit junge Menschen hier ihre berufliche Zukunft wirklich suchen wollen.“

Die IG BAU veranstaltet zudem als zentrale Aktivität im Rahmen der „Woche der Industrie“ eine bundesweite Arbeitstagung unter dem Motto „Gute Infrastruktur, Faire Arbeit – für eine aktive Industriepolitik“ zusammen mit dem IG BAU-Bundesvorstand, IG BAU-Regionalleitern und IG BAU-Abteilungsleitern.