Medien und Presse


IG BAU zeichnet vorbildliches Engagement gegen Rechts aus

Frankfurt am Main, 09.05.2015
Allein unter Rechten, so lebt das Ehepaar Lohmeyer seit mehr als zehn Jahren in dem Dorf Jamel in Mecklenburg-Vorpommern. Von den zehn Häusern dort werden sieben von Rechtsradikalen bewohnt, die Jamel als ein nationalsozialistisches Musterdorf besiedeln wollen. Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) verleiht Birgit und Horst Lohmeyer für ihr Engagement gegen Rechts in diesem Jahr den Georg Leber-Preis für Zivilcourage.

Statt umzuziehen haben sie das ehrenamtlich organisierte Rock-Festival gegen Rechts „Jamel rockt den Förster“ ins Leben gerufen und zeigen damit offen, dass sie sich von den Neonazis weder vertreiben noch einschüchtern lassen. Sie treten so offensiv für Toleranz und Demokratie ein, geben zudem ein weithin sichtbares Vorbild für andere Menschen, selbst ebenso aufrecht durchs Leben zu gehen. Genau das hatte der frühere Vorsitzende und Namensgeber des Preises, Georg Leber, vor allem der jungen Generation gewünscht.

Georg Leber hatte sich als Gewerkschafter, Bundesminister und Katholik stets mit ganzer Kraft für eine freie, soziale und demokratische Gesellschaft eingesetzt. Freiheit setzt den Mut voraus, diese einzufordern. Deshalb sollen im Namen von Georg Leber Menschen geehrt werden, die in herausragender Weise Zivilcourage gezeigt haben und damit anderen als Vorbild dienen, für ihre Überzeugungen einzustehen.

Der mit 10 000 Euro dotierte Preis wird in diesem Jahr während des Festivals am Samstag, den 29. August 2015 in Jamel verliehen.

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