Illegale Beschäftigung und Schwarzarbeit


© IG BAU (R+W)
30.04.2015
Auf fast jeder Großbaustelle stößt der Zoll bei seinen Schwarzarbeits-Kontrollen auf organisierte Kriminalität. Das geht aus der „Zoll-Jahresbilanz 2014“ des Bundesfinanzministeriums hervor. Die rund 6.700 Zöllnerinnen und Zöllner überprüften im vergangenen Jahr 513.000 Personen und 63.000 Arbeitgeber.  weiterlesen
© DGB / Simone M. Neumann
18.12.2014
Schwarzarbeit, illegale Beschäftigung, und Scheinselbstständigkeit führen zu Wettbewerbsverzerrungen und zu Lohn- und Sozialdumping. Gemeinsam wollen DGB und der Zentralverband des deutschen Handwerks (ZDH) dagegen vorgehen.  weiterlesen
© IG BAU (Paul Schimweg)
Berlin, 16.12.2014
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hat heute mit den Tarifpartnern im Gerüstbauer-Handwerk (Bundesverband Gerüstbau und Bundesinnung des Gerüstbauer-Handwerks) und dem Bundesfinanzministerium ein Bündnis gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung unterzeichnet. Ziel ist es, gemeinsam mehr für die Einhaltung der Mindestlöhne und einen fairen Wettbewerb in der Branche zu tun.  weiterlesen
© Lupo / www.pixelio.de
25.11.2014
Mehr als 10 500 Menschen müssen in Deutschland Zwangsarbeit leisten. Das ist Ergebnis des zweiten Reports der in Australien ansässigen Stiftung „Walk Free Foundation“ (WFF). In ihrer Beurteilung der Gesamtsituation in Deutschland kommt sie zu dem Schluss, dass die Regierungspolitik zum Teil sogar die Opfer der Menschenhändler bestrafe und Zwangsarbeit begünstige.  weiterlesen

Tatort Baustelle

Razzia beim Gerüstbau und im Steinmetzhandwerk

© IG BAU (R+W)
15.09.2014
Bei dem Großeinsatz waren 2521 Zollbeamte im Einsatz, die insgesamt 2726 Betriebe und Baustellen kontrollierten. Im Fokus stand dabei unter anderem, ob die Branchenmindestlöhne gezahlt werden, Arbeitgeber ihren Meldepflichten zur Sozialversicherung nachgekommen sind und Sozialleistungen wegen nicht oder falsch gemeldeter Nebeneinkommen aus Dienst- oder Werkleistungen zu Unrecht bezogen werden.  weiterlesen
04.10.2013
Rund 41,3 Millionen Euro Bußgelder und 2082 Jahre Freiheitsstrafe – diese Bilanz ziehen die Zollverwaltungen aus der Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung im vergangenen Jahr. Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs, meinen Dietmar Schäfers, Stellvertretender Vorsitzender der IG BAU, und Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), in einem gemeinsamen Interview:  weiterlesen

Schwarze Schafe bei Malern und Lackierern

Finanzkontrolle Schwarzarbeit kontrolliert bundesweit Baustellen

13.10.2010
Ende September kontrollierte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls bundesweit Baustellen. Insbesondere die Branche der Maler und Lackierer hatten die Zöllnerinnen und Zöllner dabei im Visier. Laut einer Pressemitteilung des Bundesfinanzministeriums setzte der Zoll dabei knapp 2.000 Beschäftigte ein, die über 24.000 Personen von 10.000 Unternehmen überprüften.  weiterlesen
© FKS
Frankfurt am Main, 09.04.2010
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt fordert 4.800 zusätzliche Zoll-Kontrolleure für die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS). Nur mit deutlich mehr Personal und einer effizienteren Struktur sei es möglich, die wachsende Zahl von Branchen-Mindestlöhnen konsequent zu überwachen, sagt der Bundesvorsitzende der IG BAU, Klaus Wiesehügel.  weiterlesen
Bremen, 03.12.2009
Gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung wollen Senat, Zoll, IG BAU, der Bauindustrieverband Niedersachsen-Bremen und der Verband Baugewerblicher Unternehmer stärker vorgehen. Dazu haben sie Ende November ein Bündnis geschlossen.

 

Seit 18 Jahren illegal

"Wenn man gut ist, bekommt man den Job"

09.09.2009
In der Frühstückspause liest Hajdar Gaberi die Bild-Zeitung. Das Foto seiner Frau trägt er in der Geldbörse immer bei sich. Er findet es in Ordnung, dass man für das Fernsehprogramm GEZ-Gebühr zahlt, und verurteilt Schwarzarbeit: Wie es denn angehen könne, dass jemand Geld vom Staat nehme und gleichzeitig dazuverdiene? Vorarbeiter Hajdar Gaberi ist aufgeschlossen und verantwortungsbewusst. Ein Kollege, wie er auf jeder Baustelle zu finden ist. Mit einem kleinen, aber alles entscheidenden Unterschied:  weiterlesen
24.08.2009
Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung verursachen nach wie vor massiven volkswirtschaftlichen Schaden und gefährden Arbeitsplätze. Das zeigt der im Juli veröffentlichte Bericht der Bundesregierung zur illegalen Beschäftigung. Schwarzarbeit findet in nahezu allen Branchen statt – vor allem aber auf dem Bau, im Hotel- und Gastgewerbe und in der Pflege. Oft spielen dabei „Scheinentsendungen“ von ArbeitnehmerInnen aus dem europäischen Ausland eine Rolle.  weiterlesen
© IG BAU
Frankfurt am Main, 27.07.2009
In den letzten Jahren ist die Zahl der Scheinselbständigen auf dem Bau um ein Vielfaches angestiegen. Das geht aus der Anzahl der Unternehmensanmeldungen in den letzten Jahren hervor. So registrierte die Handwerkskammer München Ende 2003 im Fliesenlegerhandwerk 119 Unternehmen, Mitte 2008 waren es bereits rund 1432, davon über neunzig Prozent Ein-Mann-Betriebe.  weiterlesen
09.07.2009
44 Arbeiter aus der Türkei klagen vor dem Münchener Arbeitsgericht gegen ihren Arbeitgeber. Das Bauunternehmen, das in München einige Großbaustellen betreibt, soll ihnen insgesamt mindestens 130.000 Euro Lohn schuldig geblieben sein. Ihrer Anwältin, Nihal Ulusan, zufolge wurden sie in ihrer Heimat von zwei türkischen Firmen angeworben, die sie an das deutsche Bauunternehmen weitervermittelten. Mehr dazu hier
08.07.2009
Auch am tausendsten Tag der Bauarbeiten verweigerte die Flughafengesellschaft der IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) den Zutritt zum BBI in Berlin-Schönefeld. IG BAU-Regionalleiter Rainer Kener: "Der Bauherr des BBI schlägt uns ohne Begründung das Baustellentor vor der Nase zu. Wir haben keine Chance, unsere demokratischen Rechte auszuüben". Knerler sieht das als "reine Schikane": "Wir fragen uns, ob es auf der Baustelle etwas zu verbergen gibt."  weiterlesen
17.02.2009
Durch die Umwandlung von Schwarz- in legale Arbeit können 1,5 Millionen sozialversicherte Jobs entstehen, geht aus einer DGB-Stellungnahme zum Schwarzarbeits-Bericht der Bundesregierung hervor. "Häufig kommt illegale Beschäftigung in Kombination mit Minijobs vor, da bei Kontrollen von Minijobbern nie festgestellt werden kann, ob neben der vereinbarten Arbeitszeit schwarz gearbeitet wird", schreibt DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach.  weiterlesen
Frankfurt am Main, 04.06.2008
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) begrüßt den Entwurf eines Aktionsprogramms der Bundesregierung für Recht und Ordnung auf dem Arbeitsmarkt, der heute im Kabinett verabschiedet wurde. Der Entwurf sieht unter anderem eine Ausdehnung der Kompetenzen der Kontrolleure der Finanzkontrolle Schwarzarbeit vor, Anmeldung der Beschäftigten bei der Sozialversicherung vom ersten Tag an sowie die Mitführungspflicht von Ausweispapieren.  weiterlesen
20.03.2008
Schwarzarbeit bedroht die Jobs auf dem Bau. Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) wies anlässlich der aktuellen Zahlen der Hauptzollämter auf die Brisanz des Themas „Illegale Beschäftigung“ hin. Insgesamt hat die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) im vergangenen Jahr 192.561 Ermittlungsverfahren eingeleitet.  weiterlesen

Europäischer Wanderarbeiterverband

IG BAU übernimmt operative Arbeit

© EVW
28.01.2008
28. Januar 2008
Der 2004 auf Initiative der IG BAU gegründete Europäische Verband der Wanderarbeiter (EVW) wird in Zukunft nur noch als Verein arbeiten, aber nicht mehr als eigenständiger Berufsverband. Die operative Tätigkeit des Verbands, die Vertretung der in Deutschland eingesetzten osteuropäischen Wanderarbeiter der Baubranche, in der Landwirtschaft und im Gemüseanbau, übernimmt die IG BAU.  weiterlesen

Bundesweite Razzia bei Eisenflechtern

Ermittlungen gegen organisierte Schwarzarbeit

22.01.2008
Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Kiel durchsuchten am 22. Januar 2008 über 800 Beamte auf Grund von rund 140 richterlicher Durchsuchungsbeschlüsse bundesweit 29 Eisenflechterunternehmen. Es besteht der Verdacht der Schwarzarbeit und der Steuerhinterziehung.  weiterlesen
© DGB
21.01.2008
Kennen Sie Beispiele für Armutslöhne? Sind Sie selbst betroffen? Um mehr tun zu können, müssen wir die Sauereien aufdecken. Rufen Sie uns an oder gehen Sie auf die Webseite Niedriglohn-in-Hessen.de. Alle Angaben werden vertraulich behandelt. 01801 - 32 00 00 die Meldehotline des DGB Hessen-Thüringen.  weiterlesen

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