Illegale Beschäftigung und Schwarzarbeit


Zoll-Kontrollen lohnen sich: Von jedem Bau-Euro fließen 51 Cent an den Staat

IG BAU Baden-Württemberg warnt vor „Entwarnung bei der Schwarzarbeit“

27.01.2012
Intensive Schwarzarbeit-Kontrollen gefordert: Auf den Baustellen in Baden-Württemberg sollen Schwarzarbeit, illegale Beschäftigung und Lohndumping weiter intensiv kontrolliert werden. Das fordert die IG Bauen-Agrar-Umwelt in Stuttgart. „Es wäre ein Fehler, jetzt Entwarnung bei der Schwarzarbeit zu geben“, sagt Inge Hamm.  weiterlesen
09.12.2011
Auf seiner gestrigen Sitzung hat der Tarifausschuss dem Antrag auf Festlegung einer Lohnuntergrenze in der Leiharbeit einstimmig zugestimmt. „Damit haben die DGB-Gewerkschaften zusammen mit den beiden Arbeitgeberverbänden iGZ und BAP ein wichtiges Etappenziel zugunsten der Beschäftigten der Branche erreicht: eine flächendeckende Lohnuntergrenze in der Leiharbeit“, so Claus Matecki, DGB-Vorstandsmitglied.  weiterlesen

Tarifvertragsparteien der Bauwirtschaft zur Bekämpfung von illegaler Beschäftigung und Schwarzarbeit

Scheinselbständigkeit bekämpfen - Verdachtsunabhängige Prüfungen der FKS durchführen

18.02.2011
"In der heutigen Situation helfen weitere Verschärfungen der gesetzlichen Sanktionen gegen Gesetzesverstöße nicht weiter. Vielmehr müssen der Vollzug der geltenden gesetzlichen Bestimmungen zur Schwarzarbeitsbekämpfung und eine Erhöhung der abschreckenden Wirkung dieser Sanktionen bzw. ein Abbau der bestehenden Vollzugsdefizite in den Mittelpunkt der politischen Diskussion gerückt werden."  weiterlesen

Schwarze Schafe bei Malern und Lackierern

Finanzkontrolle Schwarzarbeit kontrolliert bundesweit Baustellen

13.10.2010
Ende September kontrollierte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls bundesweit Baustellen. Insbesondere die Branche der Maler und Lackierer hatten die Zöllnerinnen und Zöllner dabei im Visier. Laut einer Pressemitteilung des Bundesfinanzministeriums setzte der Zoll dabei knapp 2.000 Beschäftigte ein, die über 24.000 Personen von 10.000 Unternehmen überprüften.  weiterlesen
Frankfurt am Main, 09.04.2010
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt fordert 4.800 zusätzliche Zoll-Kontrolleure für die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS). Nur mit deutlich mehr Personal und einer effizienteren Struktur sei es möglich, die wachsende Zahl von Branchen-Mindestlöhnen konsequent zu überwachen, sagt der Bundesvorsitzende der IG BAU, Klaus Wiesehügel.  weiterlesen
Bremen, 03.12.2009
Gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung wollen Senat, Zoll, IG BAU, der Bauindustrieverband Niedersachsen-Bremen und der Verband Baugewerblicher Unternehmer stärker vorgehen. Dazu haben sie Ende November ein Bündnis geschlossen.

 
23.11.2009
Die Bundesregierung plant, sittenwidrige Löhne gesetzlich zu verbieten. Für die Beschäftigten im Niedriglohnsektor wäre damit nichts gewonnen. „Die Rechtsprechung zum Verbot sittenwidriger Löhne soll gesetzlich festgeschrieben werden, um Lohndumping zu verhindern.“ So steht es im Koalitionsvertrag, den die Regierungsparteien geschlossen haben. Nach Einschätzung des WSI wird sich das Vorhaben jedoch als wirkungslos erweisen.  weiterlesen

Seit 18 Jahren illegal

"Wenn man gut ist, bekommt man den Job"

09.09.2009
In der Frühstückspause liest Hajdar Gaberi die Bild-Zeitung. Das Foto seiner Frau trägt er in der Geldbörse immer bei sich. Er findet es in Ordnung, dass man für das Fernsehprogramm GEZ-Gebühr zahlt, und verurteilt Schwarzarbeit: Wie es denn angehen könne, dass jemand Geld vom Staat nehme und gleichzeitig dazuverdiene? Vorarbeiter Hajdar Gaberi ist aufgeschlossen und verantwortungsbewusst. Ein Kollege, wie er auf jeder Baustelle zu finden ist. Mit einem kleinen, aber alles entscheidenden Unterschied:  weiterlesen
24.08.2009
Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung verursachen nach wie vor massiven volkswirtschaftlichen Schaden und gefährden Arbeitsplätze. Das zeigt der im Juli veröffentlichte Bericht der Bundesregierung zur illegalen Beschäftigung. Schwarzarbeit findet in nahezu allen Branchen statt – vor allem aber auf dem Bau, im Hotel- und Gastgewerbe und in der Pflege. Oft spielen dabei „Scheinentsendungen“ von ArbeitnehmerInnen aus dem europäischen Ausland eine Rolle.  weiterlesen
Frankfurt am Main, 27.07.2009
In den letzten Jahren ist die Zahl der Scheinselbständigen auf dem Bau um ein Vielfaches angestiegen. Das geht aus der Anzahl der Unternehmensanmeldungen in den letzten Jahren hervor. So registrierte die Handwerkskammer München Ende 2003 im Fliesenlegerhandwerk 119 Unternehmen, Mitte 2008 waren es bereits rund 1432, davon über neunzig Prozent Ein-Mann-Betriebe.  weiterlesen
09.07.2009
44 Arbeiter aus der Türkei klagen vor dem Münchener Arbeitsgericht gegen ihren Arbeitgeber. Das Bauunternehmen, das in München einige Großbaustellen betreibt, soll ihnen insgesamt mindestens 130.000 Euro Lohn schuldig geblieben sein. Ihrer Anwältin, Nihal Ulusan, zufolge wurden sie in ihrer Heimat von zwei türkischen Firmen angeworben, die sie an das deutsche Bauunternehmen weitervermittelten. Mehr dazu hier
08.07.2009
Auch am tausendsten Tag der Bauarbeiten verweigerte die Flughafengesellschaft der IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) den Zutritt zum BBI in Berlin-Schönefeld. IG BAU-Regionalleiter Rainer Kener: "Der Bauherr des BBI schlägt uns ohne Begründung das Baustellentor vor der Nase zu. Wir haben keine Chance, unsere demokratischen Rechte auszuüben". Knerler sieht das als "reine Schikane": "Wir fragen uns, ob es auf der Baustelle etwas zu verbergen gibt."  weiterlesen
17.02.2009
Durch die Umwandlung von Schwarz- in legale Arbeit können 1,5 Millionen sozialversicherte Jobs entstehen, geht aus einer DGB-Stellungnahme zum Schwarzarbeits-Bericht der Bundesregierung hervor. "Häufig kommt illegale Beschäftigung in Kombination mit Minijobs vor, da bei Kontrollen von Minijobbern nie festgestellt werden kann, ob neben der vereinbarten Arbeitszeit schwarz gearbeitet wird", schreibt DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach.  weiterlesen
21.11.2008
In Nordrhein-Westfalen startet am 21. November 2008 ein Bündnis gegen Schwarzarbeit im Baugewerbe. Die Verbände der Bauwirtschaft, die Gewerkschaft IG BAU, der Zoll und die Landesregierung wollen durch Informationsaustausch schneller und wirksamer gegen Schwarzarbeit vorgehen. Schwarzarbeit bedroht auch die Jobs auf nordrhein-westfälischen Baustellen. Da darf niemand mehr wegschauen.  weiterlesen
Frankfurt am Main, 21.11.2008
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hat gemeinsam mit den Bauarbeitgeberverbänden und dem Zoll das das zehnte Bündnis gegen illegale Beschäftigung und Schwarzarbeit geschlossen, diesmal mit dem Land Nordrhein-Westfalen. „Das zentrale Problem auf den Baustellen ist schon immer die illegale Beschäftigung. Es ist wichtig, dass wir gemeinsam mit den Arbeitgebern, dem Bund und den Ländern dagegen vorgehen“, sagt Klaus Wiesehügel, Vorsitzender der IG BAU. „Das Bündnis lebt davon, dass fundierte Hinweise und Verdachtsmomente auch gemeldet werden. Denn darauf ist die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) der Zollverwaltung angewiesen“.  weiterlesen
Hannover, 15.10.2008
Am Montag, dem 13. Oktober 2008 wurde in Hannover das Bündnis gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung am Bau für Niedersachsen beschlossen. Initiatoren des Bündnisses sind der Bauindustrieverband Niedersachsen-Bremen, die IG Bauen-Agrar-Umwelt und die Zollverwaltung. Die Niedersächsische Landesregierung, vertreten durch das Wirtschaftsministerium, hatte als Bündnispartner auch die Schirmherrschaft für die Bündnisveröffentlichung übernommen.  weiterlesen
11.07.2008
Zu einem bundesweiten Bündnis gegen Schwarzarbeit im Gebäudereinigerhandwerk haben sich Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), der Bundesinnungsverband des Gebäudereinigerhandwerks und das Bundesministerium für Finanzen zusammengeschlossen.  weiterlesen
Frankfurt am Main, 04.06.2008
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) begrüßt den Entwurf eines Aktionsprogramms der Bundesregierung für Recht und Ordnung auf dem Arbeitsmarkt, der heute im Kabinett verabschiedet wurde. Der Entwurf sieht unter anderem eine Ausdehnung der Kompetenzen der Kontrolleure der Finanzkontrolle Schwarzarbeit vor, Anmeldung der Beschäftigten bei der Sozialversicherung vom ersten Tag an sowie die Mitführungspflicht von Ausweispapieren.  weiterlesen
15.04.2008
Schwarzarbeit bedroht auch die Jobs auf hessischen Baustellen. Dagegen haben IG BAU, Bauwirtschaft, Zoll und Landesregierung am 15. April 2008 in Frankfurt/M. ein hessisches Bündnis gegen Schwarzarbeit am Bau gegründet. Für die IG BAU ist dieses Bündnis ein Signal, dass in Hessen keiner mehr wegschauen darf. Die Zusammenarbeit aller Beteiligten soll verstärkt werden und in konkrete Taten münden. Illegal operierende Betriebe müssen konsequenter verfolgt und bestraft werden.  weiterlesen
20.03.2008
Schwarzarbeit bedroht die Jobs auf dem Bau. Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) wies anlässlich der aktuellen Zahlen der Hauptzollämter auf die Brisanz des Themas „Illegale Beschäftigung“ hin. Insgesamt hat die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) im vergangenen Jahr 192.561 Ermittlungsverfahren eingeleitet.  weiterlesen

Europäischer Wanderarbeiterverband

IG BAU übernimmt operative Arbeit

28.01.2008
28. Januar 2008
Der 2004 auf Initiative der IG BAU gegründete Europäische Verband der Wanderarbeiter (EVW) wird in Zukunft nur noch als Verein arbeiten, aber nicht mehr als eigenständiger Berufsverband. Die operative Tätigkeit des Verbands, die Vertretung der in Deutschland eingesetzten osteuropäischen Wanderarbeiter der Baubranche, in der Landwirtschaft und im Gemüseanbau, übernimmt die IG BAU.  weiterlesen

Bundesweite Razzia bei Eisenflechtern

Ermittlungen gegen organisierte Schwarzarbeit

22.01.2008
Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Kiel durchsuchten am 22. Januar 2008 über 800 Beamte auf Grund von rund 140 richterlicher Durchsuchungsbeschlüsse bundesweit 29 Eisenflechterunternehmen. Es besteht der Verdacht der Schwarzarbeit und der Steuerhinterziehung.  weiterlesen
21.01.2008
Kennen Sie Beispiele für Armutslöhne? Sind Sie selbst betroffen? Um mehr tun zu können, müssen wir die Sauereien aufdecken. Rufen Sie uns an oder gehen Sie auf die Webseite Niedriglohn-in-Hessen.de. Alle Angaben werden vertraulich behandelt. 01801 - 32 00 00 die Meldehotline des DGB Hessen-Thüringen.  weiterlesen
09.11.2007
Seit dem 5. November 2007 gibt es in Thüringen ein Aktionsbündnis gegen Schwarzarbeit und für faire Regelungen in der Bauwirtschaft. Die Bündnispartner sind der Auffassung, dass die Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung am Bau ein alarmierendes Niveau erreicht haben.  weiterlesen

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