Bauhauptgewerbe


Ist es richtig, wenn ein deutscher Konzern an einer Grenzmauer mitbaut?

(aktualisiert)


© Rainer Sturm / www.pixelio.de
01.03.2017
US-Präsident Donald Trump wird nicht müde, den Bau einer Grenzmauer nach Mexiko anzukündigen. Er meint, dadurch könne er die illegale Zuwanderung aufhalten. Die Pläne stoßen auf energische Kritik, weil eine solche Mauer ethisch und moralisch bedenklich sei. Dennoch hält es nach Bernd Scheifele, dem Chef von HeidelbergCement, jetzt auch der HOCHTIEF-Chef Marcelino Fernandez Verdes für eine gute Idee, Bereitschaft für die Mitarbeit an dieser Mauer zu signalisieren. Inzwischen rudert Hochtief mit einer Klarstellung zurück.

Der deutsche Baukonzern mit Sitz in Essen ist mit seinen Töchtern Flat Iron und Turner in den USA aktiv. Laut Medienberichten sagte Verdes: „Ist es vorteilhaft für uns und ist es unser Markt, dann bieten wir für alles.“ Erst zu Beginn des Jahres war HOCHTIEF aus dem Arbeitgeberverband ausgetreten.

Die Umfrage ist beendet.

Soll HOCHTIEF sich am Bau einer Mauer nach Mexiko beteiligen?
Es wurden insgesamt 256 Stimmen abgegeben.
1. Ja, denn Geld stinkt bekanntlich nicht.
 
 
76  Stimmen = 29.69 %
2. Nein. Nicht alles, was erlaubt ist, ist ok. Es gibt auch für Konzerne moralische Grenzen.
 
 
152  Stimmen = 59.38 %
3. Ein Problem wäre das schon, aber wenn es HOCHTIEF nicht macht, macht es ein anderer.
 
 
28  Stimmen = 10.94 %
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