Medien und Presse


Jugend für faire Löhne und Chancen in Europa


© IG BAU (Alexander Paul Englert)
Frankfurt am Main, 18.06.2014
Junge Mitglieder der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) treffen sich ab morgen zum Sunrise-Festival. In der IG BAU-Bildungsstätte in Steinbach/Ts. erfüllen rund 300 Mitglieder der insgesamt etwa 30 000 Köpfe starken Jungen BAU ihr Motto „Gewerkschaft in Aktion“ mit Leben. Elf Workshops in vier Tagen, Sport, Wettkampf, Spiel, Live-Bands und Party umfasst das dicht gedrängte Programm-Angebot für die Teilnehmer.

Dazu zählen auch viele Jugendliche befreundeter Baugewerkschaften aus ganz Europa.

„Die Frage der internationalen Solidarität war gestern, ist heute und morgen ein entscheidender Arbeitsschwerpunkt unserer Jugendarbeit. Wir wollen nicht nur feiern, sondern uns vor allem für Perspektiven, Sicherheit und Qualität der Arbeit junger Beschäftigter stark machen“, sagte IG BAU-Bundesvorstandmitglied Carsten Burckhardt. „Wie wichtig eine Lobby für die Jungen ist, zeigt die Diskussion über die Ausnahme von Jugendlichen vom Mindestlohn wieder einmal überdeutlich. Was sagt das über eine Gesellschaft aus, die ernsthaft überlegt, ob sie ihren Nachwuchs zu Dumpinglöhnen ausbeuten kann? Wir fordern faire Arbeit für alle – ohne Altersdiskriminierung. Und das wird die Junge BAU auf dem Sunrise-Festival auch sehr deutlich machen.“

In den Workshops lernen die Teilnehmer unter anderem wie sie Mitstreiter in ihren Betrieben gewinnen und beim Chef Verbesserungen durchsetzen. Sie diskutieren Strategien, um in der Öffentlichkeit aufzufallen und planen Aktionen für Berufsschulen und auf der Straße.

Einen Schwerpunkt bildet zudem das Thema Kampf gegen Rechts. „Rechtsextremismus ist international. Die Unterstützung nationalistischer Parteien hat dies bei der Europa-Wahl leider nur allzu deutlich gezeigt“, sagte Burckhardt. „Umso stärker müssen wir dazu beitragen, die Menschen zusammenzuführen, statt sie zu spalten. Unsere Bildungsstätte in Steinbach ist dafür der ideale Begegnungsort. Hier können wir miteinander statt übereinander reden."

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