
Saskia Beck, Vorsitzende des Bundesjugendvorstandes der IG BAU © IG BAU

Maßnahmen, wie Schmalspurausbildungen hätten sich vor allem als Bumerang für die Wirtschaft entpuppt. Saskia Beck: "Das zeigt auch die Debatte um die Zuwanderung von Facharbeitern. Und weil die Unternehmer das jetzt merken kramen sie aus ihrer Argumentations-Mottenkiste die alte Leier mit den unqualifizierten Jugendlichen hervor. Da geht es nicht darum die Situation der jungen Generation zu verbessern, sondern sich jeglicher Verantwortung zu entziehen. Damit muss endlich Schluss sein!"
Die Junge IG BAU fordert zur Bekämpfung der Lehrstellenmissere eine solidarisch Umlage der Unternehmen. Diese sollten alle Unternehmen bezahlen und jenen zugute kommen, die ausbilden. Eine entsprechende Regelung existiert in der Bauwirtschaft seit über 30 Jahren.