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Junge IG BAU: Lage auf dem Ausbildungsmarkt weiterhin angespannt


Saskia Beck, Vorsitzende des Bundesjugendvorstandes der IG BAU © IG BAU
08.11.2011
"Auch wenn die Zahlen auf dem Ausbildungsmarkt besser als noch vor ein paar Monaten aussehen, geändert hat sich noch nichts," sagt die Bundesjugendvorsitzende der IG BAU, Saskia Beck. Noch immer würden junge Menschen in die Perspektivlosigkeit abgeschoben. "Eine gute Ausbildung ist und bleibt essentiell für den Einstieg ins Berufsleben," so Beck weiter.Sie sieht die Unternehmen in der Pflicht, endlich für mehr qualifizierte Ausbildungsplätze zu sorgen.

Maßnahmen, wie Schmalspurausbildungen hätten sich vor allem als Bumerang für die Wirtschaft entpuppt. Saskia Beck: "Das zeigt auch die Debatte um die Zuwanderung von Facharbeitern. Und weil die Unternehmer das jetzt merken kramen sie aus ihrer Argumentations-Mottenkiste die alte Leier mit den unqualifizierten Jugendlichen hervor. Da geht es nicht darum die Situation der jungen Generation zu verbessern, sondern sich jeglicher Verantwortung zu entziehen. Damit muss endlich Schluss sein!"

Die Junge IG BAU fordert zur Bekämpfung der Lehrstellenmissere eine solidarisch Umlage der Unternehmen. Diese sollten alle Unternehmen bezahlen und jenen zugute kommen, die ausbilden. Eine entsprechende Regelung existiert in der Bauwirtschaft seit über 30 Jahren.

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