Bauhauptgewerbe


Kalte Witterung prägt Bauhauptgewerbe im ersten Vierteljahr 2013

24.05.2013
Die Beschäftigung im Bauhauptgewerbe lag im März 2013 witterungsbedingt mit 717.000 um 3,5 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Im Jahresdurchschnitt 2012 hatte es einen Anstieg der Beschäftigung um 1,5 Prozent gegeben. Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden unterschritt in den ersten drei Monaten auch aufgrund des kalten Jahresbeginns das Vorjahresniveau um 13,6 Prozent.

Der Gesamtumsatz des Bauhauptgewerbes lag im gleichen Zeitraum mit 13,9 Mrd. € um 10 Prozent unter dem Vorjahresergebnis.

Bis März lagen die Auftragseingänge in Betrieben mit 20 und mehr Beschäftigten preisbereinigt insgesamt 4,8 Prozent unter dem Niveau von 2012. Sie gingen dabei im Hochbau um 8,3 Prozent und im Tiefbau um 0,8 Prozent zurück. Im Jahresdurchschnitt 2012 hatten sie das Vorjahresniveau um 4,2 Prozent übertroffen.

Die Auftragslage der einzelnen Bausparten fiel in diesem Zeitraum unterschiedlich aus. Ein Rückgang im Wohnungsbau um 3 Prozent und im Wirtschaftshochbau um 11,2 Prozent prägt das Gesamtergebnis. Dagegen legten die Aufträge im Straßenbau um 6,5Prozent gegenüber denen des Vergleichszeitraums zu.

Die Auftragsbestände im Bauhauptgewerbe lagen im April 2013 mit 3,0 Monatsproduktionen deutlich über dem Stand des Vorjahresmonats von 2,8.

Mehr statistische Daten zum ersten Vierteljahr 2013 gibt's in der Aktuellen Kurzinformation 18/2013.