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LabourStart: Weltweit unterwegs


© LabourStart
21.09.2015
Wer wissen will, was weltweit ArbeitnehmerInnen und ihre Gewerkschaften bewegt, kann sich auf der Seite „LabourStart.org – wo GewerkschafterInnen ihren Tag beginnen“ informieren. Aktuell liefern nach eigenen Angaben rund 700 KorrespondentInnen aus aller Welt Nachrichten zu.

Sie melden Vorfälle, die sie in den nationalen Medien finden, die ihnen zugetragen werden oder über die in der Gewerkschaftspresse berichtet wird. Gemeldet werden Verletzungen von Gewerkschaftsrechten, aber auch rechtlich unhaltbare Kündigungen oder Bedrohungen.

Der Einsturz der Textilfabrik in Bangladesch war ebenso Thema wie die Festnahmen von GewerkschafterInnen in der Türkei. Mittlerweile gibt es Informationen in über 20 Sprachen. Weitere ZulieferInnen und ÜbersetzerInnen sind immer willkommen.

LabourStart will aber mehr sein als eine Nachrichtenvermittlung. So werden auch Kampagnen mit entsprechenden Unterschriftensammlungen gestartet. Durchaus erfolgreich, wie der Begründer der Seite, der Amerikaner Eric Lee, erklärt. Große Gewerkschaftsbünde wie IndustrieALL nutzen bereits heute die Möglichkeiten, über LabourStart mehr Aufmerksamkeit zu erreichen.

Aktuell erreichen die Online-Aktivisten rund 130 000 AbonnentInnen. In Deutschland sind es rund 5300. Mit LabourStart.org/berlin gibt es mittlerweile auch ein deutsches Netzwerk, das der Organisation zuarbeitet.