Service


Lautlos durch die Nacht

Der Waldkauz ist „Vogel des Jahres 2017“


© NABU / Peter Kühn
09.02.2017
Der Waldkauz ist Vogel des Jahres 2017. Anders als etwa die Schleiereule ist der Raubvogel eigentlich nicht bedroht. Grund ist, dass er sich gut an Veränderungen anpassen kann. Inzwischen leben Waldkäuze sogar im Stadtgebiet. Dagegen ist die Schleiereule auf die Jagd über offene Felder spezialisiert.

Seit den 1950er Jahren schrumpft aber dort der Mausbestand durch die moderne Landwirtschaft. In der Folge gibt es weniger Schleiereulen. Der Naturschutzbund Deutschland hat den Waldkauz auch nicht allein für sich zum Vogel des Jahres gekürt, sondern stellvertretend für alle Eulenarten.

Diese „Katzen der Lüfte“ sind für viele Menschen faszinierend. Einer, der sich für den Waldkauz besonders begeistert, ist der Historiker Martin Windrow. Gut 15 Jahre lebte er mit einem Waldkauz. Seinen Alltag mit der kleinen Eule beschreibt er mit großer Zuneigung und britischem Humor im Buch „Die Eule, die gern aus dem Wasserhahn trank – Mein Leben mit Mumble“. Wie nebenbei erfährt der Leser jede Menge über die Biologie und Mythologie der Eulen.

Noch mehr Infos rund um den Vogel des Jahres 2017 gibt's beim NABU.

Für Entdecker: Auf der Suche nach dem Waldkauz