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„Die höhere Vergütung für den Nachwuchs war überfällig“, sagte der stellvertretende IG BAU-Bundesvorsitzende Dietmar Schäfers. „Die Arbeitgeber mussten letztlich einsehen, dass sie mit Mini-Vergütungen keinen Fachkräfte-Nachwuchs mehr bekommen.“
Die IG BAU hatte zuvor fast ein Jahr lang mit den Arbeitgebern über den Abschluss hart verhandelt. Der eigentliche Tarifabschluss wurde bereits im April 2011 erzielt. Seitdem lag im Bundesarbeitsministerium der Antrag auf die Erklärung der Allgemeinverbindlichkeit vor. Im Ergebnis haben die jungen Beschäftigten in Ost und West nun einheitliche und vernünftige Vergütungen sowie bessere Rahmenbedingungen.
Im ersten Ausbildungsjahr erhalten sie 450 Euro. Die Vergütung steigt im zweiten Jahr auf 500 Euro und im dritten auf 635 Euro. Zudem erhalten die Auszubildenden ein zusätzliches Urlaubsgeld in Höhe von 15 Prozent und haben einen Tag mehr Urlaub. Zuvor erhielten sie nur das gesetzliche Minimum von 20 Tagen. „Mit der Allgemeinverbindlichkeit muss sich jetzt jeder Arbeitgeber an diese Regelung halten“, betonte Schäfers. Er rief die Auszubildenden dazu auf, genau zu prüfen, ob ihr Betrieb die aktuellen Vergütungen zahlt.
*)Nr. 165 vom 3. November 2011
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