Medien und Presse


Mit Kreativität Branchen attraktiver machen


© IG BAU (Paul Schimweg)
Hamm, 11.06.2014
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) macht sich für die Einführung der Saison-Kurzarbeit in der Ziegelindustrie stark. Viele Betriebe schicken ihre Beschäftigten während der Schlechtwetter-Zeit zu den Arbeitsagenturen. „Dass Arbeitnehmer der Ziegelindustrie regelmäßig in der kalten Jahreszeit arbeitslos werden, ist ein ebenso unhaltbarer wie unnötiger Zustand. Seit Jahren hat die IG BAU sehr gute Erfahrungen mit der Saison-Kurzarbeit in der Baubranche. Es ist nicht einzusehen, warum die Beschäftigten der Ziegelindustrie schlechter gestellt sein sollten“, sagte der Stellvertretende IG BAU-Bundesvorsitzende Harald Schaum.

„Wer über Fachkräftemangel klagt, sollte im eigenen Interesse verhindern, dass es zu Winterentlassungen kommt.“ Bundesweit arbeiten rund 10 000 Beschäftigte in der Ziegelindustrie. In Nordrhein-Westfalen sind es knapp 1000.

Mit der Einführung der Saison-Kurzarbeit konnten am Bau drei Ziele erreicht werden: Beschäftigte haben ein ganzjähriges Einkommen, Arbeitgeber werden bei den Sozialabgaben entlastet und die Arbeitslosigkeit wird reduziert. „Die IG BAU hat damit ein zukunftsweisendes Modell erarbeitet, das sehr gut auf die Ziegelbranche übertragbar ist“, sagte Schaum.

Anlässlich des jüngsten Tarifabschlusses in der Bauwirtschaft betonte Schaum, dass in dieser Branche erneut Pionierarbeit geleistet wurde. „Die erzielte Einigung bei der Tarifrente Bau sichert die Zukunft der betrieblichen Altersvorsorge für Beschäftigte der Branche. Mit der Umstellung auf eine kapitalgedeckte Finanzierung bekommt demnächst jeder Arbeitnehmer sein persönliches Rentenkonto. Es ist ein gutes Beispiel dafür, wie die IG BAU mit kreativen und innovativen Vorschlägen dazu beiträgt, eine Branche für Beschäftigte attraktiver zu machen. Das muss uns auch in der Ziegelindustrie gelingen.“

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