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Video: Asbest und Co. Unsichtbare Gefahren sichtbar machen

Asbest
30.05.2023
Gesundheitsschutz

Auf ein Wort! Wir lassen Kollegen zu Wort kommen, um über ihre Schicksale zu berichten und um Euch zum Nachdenken und handeln zu bewegen. Nichts ist wichtiger als die eigene Gesundheit.

In diesem Jahr stand der Workers‘ Memorial Day im Zeichen der "unsichtbaren Gefahren". Unser Ziel als Gewerkschaft IG BAU ist es, diese unsichtbaren Gefahren „sichtbar“ zu machen, vor ihnen zu warnen. Eine dieser unsichtbaren Gefahren vor der wir warnen ASBEST: Jährlich sterben mehr als 1500 Kolleg*innen wissentlich an den Folgen vom Kontakt mit Asbest. 

Etwa 4,4 Millionen Tonnen wurden zwischen 1950 bis 1995 nach Deutschland importiert.  Weil Asbest super guter Zusatzstoff für Baustoffe und Bauprodukte war: Für Bodenbeläge, Fassadenverkleidungen, Dachbedeckungen, Leichtbauplatten, Kleber, Zement, Isoliermasse…

80 Prozent der Deutschen leben in Häusern, die vor dem kompletten Verbot 1993 erbaut wurden.

Gerade die Häuser, die zwischen den 1950iger und Mitte der 1980iger Jahre erbaut wurden, werden gerade renoviert, umgebaut, saniert. Einige werden auch abgerissen. Es wird geschliffen, gestemmt, gefräst, abgeschlagen. 

Bei diesen Arbeiten entstehen Stäube – gefährliche Stäube. In diesen Stäuben sind tödliche Asbestfasern.

Asbest in den Lungen kann Asbestose verursachen – die führt zu Lungenkrebs, welcher oft nicht mehr heilbar ist.

Das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken, wird durch Arbeit mit Asbest um das Fünffache erhöht. Für Raucher*innen erhöht sich die Gefahr um das Fünfzigfache.

Passt bitte auf Euch auf, unterschätzt die Gefahren nicht und bleibt gesund!

Euer Team des Arbeits- und Gesundheitsschutzes der IG BAU!

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