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Plus 4,6 Prozent für Beschäftigte der Wohnungswirtschaft


© IG BAU (Paul Schimweg)
Frankfurt am Main, 03.06.2017
Die rund 64 000 Beschäftigten in der Wohnungswirtschaft erhalten ab Juli mehr Geld. Gestern einigten sich die IG BAU in Tarifgemeinschaft mit ver.di und dem Arbeitgeberverband der Deutschen Immobilienwirtschaft auf ein Ergebnis.

„Der jetzt gefundene Kompromiss war nicht einfach zu erzielen. Er ist aber für alle Seiten tragbar. Insbesondere für die unteren Entgeltgruppen und für Auszubildende konnten wir spürbare Verbesserungen vereinbaren“, sagte der Stellvertretende IG BAU-Bundesvorsitzende Dietmar Schäfers.

„Dieser Schritt war uns besonders wichtig, da die Branche gerade dort drohte, den Anschluss an die allgemeine Lohnentwicklung vollkommen zu verpassen. Gegenüber dem Nachwuchs signalisiert das Ergebnis somit auch, dass sich die Wohnungswirtschaft zukunftsfähig aufstellen will.“

Das Tarifergebnis sieht insgesamt ein Plus von 4,6 Prozent vor. Zum 1. Juli 2017 steigen die Einkommen um zunächst 2,4 Prozent. Um die unteren Einkommen überproportional anzuheben wurde vereinbart, dass die Erhöhung mindestens 65 Euro beträgt.

In der zweiten Stufe erfolgt eine weitere Erhöhung um 2,2 Prozent ab 1. Juli 2018.

Für Auszubildende sieht der Abschluss ein Plus von 40 Euro ab 1. Juli 2017 vor und weitere 30 Euro zum 1. Juli 2018.

Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2019.

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