Erstmals gab es dabei ein organisatorisches Problem zu meistern: Es kamen so viele Interessenten, dass der Saal im DGB-Haus nicht ausreichte, und die Veranstaltung kurzfristig in das benachbarte Kabarett verlegt werden musste.
Daniela Dahn schreibt in ihrem Buch vom möglichen Systemuntergang. Davon versteht sie etwas. Denn sie hat den Untergang der DDR erlebt und ihn als Gründungsmitglied des „Demokratischen Aufbruchs“ mit befördert. Aus dieser Zeit hat sie sich ihren kritischen Verstand und den besonderen Ost-Blick bewahrt.
Das ist jener Blick, der ohne Nostalgie erinnert, dass die DDR-Schule den Finnen als Modell diente. Jener Blick, der erstaunt fragt, warum Soldaten aus dem Osten bei Auslandseinsätzen weniger Sold bekommen als ihre Westkollegen. Und jener Blick, der weiß, dass viele Menschen von Arbeitslosengeld und anderen Transfers leben müssen.
Ein Beitrag unseres Kollegen Horst Pfab in der IG Bau-Mitgliederzeitschrift "Der Grundstein/Der Säemann", Ausgabe Juli/August 2011..