Frauen


Recht auf mehr


© © DGB
15.03.2012
Zum Equal Pay Day am 23. März rufen DGB und Deutscher Frauenrat zu einer Kundgebung unter dem Motto „Recht auf Mehr“ am Brandenburger Tor auf. Aber auch in den DGB Bezirken wird mit zahlreichen Veranstaltungen auf den internationalen Aktionstag aufmerksam gemacht.

Der Equal Pay Day in Deutschland markiert symbolisch den Tag, bis zu dem Frauen über den Jahreswechsel hinaus länger arbeiten müssen, um auf das durchschnittliche Jahresgehalt von Männern zu kommen. Denn bei gleicher oder gleichwertiger Arbeit verdienen sie auch heute noch 23 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Um auf die Lohndifferenz aufmerksam zu machen, laden DGB und Deutscher Frauenrat am 23. März ab 11.30 Uhr ans Brandenburger Tor ein.

Neben einem musikalischen Bühnenprogramm, kreativen Aktionen und Hintergrundinformationen sind auch viele Rednerinnen und Redner geladen. Dabei sind die DGB-Vizevorsitzende Ingrid Sehrbrock, Christiane Lüders, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes und Ellen Schliepack, Mitglied im Bundesvorstand des Sozialverbandes Deutschland. VertreterInnen aller Bundestagsparteien geben ihr Statement zur Überwindung der Entgeltungleichheit. Zum Abschluss spricht Marlies Brouwers, Vorsitzende des Deutschen Frauenrates.