Medien und Presse


Rente ab 63 muss ohne Wenn und Aber kommen


© IG BAU
Berlin, 15.05.2014
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) appelliert an die schwarz-rote Koalition, bei der Rente ab 63 Wort zu halten. „Die Rente ab 63 muss kommen – und zwar ohne Kleingedrucktes, ohne Ausnahmen, sondern genauso, wie sie im Koalitionsvertrag verabredet ist. Ohne Wenn und Aber“, sagte der IG BAU-Bundesvorsitzende Robert Feiger auf dem DGB-Kongress vor 400 Delegierten in Berlin.

„Es gibt eine leicht durchschaubare Strategie von Wirtschaftslobbyisten und neoliberalen Reformgegnern. Sie versuchen auf den letzten Metern, noch so viele Ausnahmen und Einschränkungen durchzudrücken, dass kaum jemand mehr die Rente ab 63 bekommt. Das dürfen wir denen nicht durchgehen lassen.“

Überlegungen, wonach Arbeitslosigkeit in den letzten zwei Jahren vor der Rente nicht mehr zählen soll, lehnt die IG BAU entschieden ab. „Es sind doch die Unternehmen, die Ältere in Arbeitslosigkeit schicken. Kollegen, die mit 61 ihren Job verlieren und die mehr als 40 Jahre gearbeitet haben, sind doch keine Drückeberger. Jeder weiß, sie haben null Chancen auf eine neue Stelle. Deshalb haben sie die Rente ab 63 ebenso verdient, wie die anderen“, sagte Feiger.

„So haben es die Koalitionsparteien in ihrem Vertrag geregelt – und an Verträge sollte man sich halten. Das erwarten wir auch in der Politik. Sonst wird eine ganz wichtige Zusage schon zu Beginn der großen Koalition nicht wie versprochen umgesetzt.“

Ihre Ansprechpartner


Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation und Pressesprecher:

Ruprecht Hammerschmidt
Tel.: 069 - 957 37 135
Fax: 069 - 957 37 138
mailto: presseE-Mail-Adresseigbau.de

Mitarbeiterin:
Gisela Stürmer
Postanschrift:
IG Bauen-Agrar-Umwelt
- Bundesvorstand -
Pressestelle
Olof-Palme-Str. 19
60439 Frankfurt am Main