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Rentner vor Altersarmut schützen


© IG BAU (Alexander Paul Englert)
Frankfurt am Main, 31.05.2017
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) fordert die Stärkung der gesetzlichen Rente. „Die Rentenversicherung ist trotz einiger Probleme unter dem Strich eine Erfolgsgeschichte. Sie ist verlässlicher und sicherer als jede Alternative. Insbesondere die Riester-Privatrente hat sich als Flop erwiesen.

Daraus muss die Politik die Konsequenz ziehen und das Rentenniveau zunächst stabilisieren und perspektivisch wieder anheben. Nur so lässt sich verhindern, dass künftig viele Rentner in Altersarmut abrutschen“, sagte der IG BAU-Bundesvorsitzende Robert Feiger anlässlich des heute gewerkschaftlichen Aktionstags zum Kurswechsel in der Rentenpolitik vor dem IG BAU-Gewerkschaftsbeirat.

„Die gesetzliche Rente bildet den Schwerpunkt der Altersversorgung in Deutschland. Sie ist stabil und solidarisch – auch zwischen den Generationen. Denn nach der heutigen Rechtslage werden die Jüngeren höhere Beiträge einzahlen und weniger Rente herausbekommen. Am Ende sind es nur noch knapp 42 Prozent, brutto. Wer wirklich Generationengerechtigkeit will, muss das Rentenniveau auf etwa 50 Prozent anheben.“

Die IG BAU fordert zudem flexible Rentenübergänge für Beschäftigte, die körperlich hart arbeiten. Am Bau scheiden die Arbeiter im Schnitt mit 58 Jahren aus dem Beruf aus, weil ihre Knochen und Gelenke nicht mehr mitmachen. Einen anderen Job findet in dem Alter aber kaum noch einer. Den Betroffenen droht das soziale Aus.

Die IG BAU hat das Altersflexi-Modell entwickelt, wonach die IG BAU und die Arbeitgeber mit Unterstützung des Staates den Übergang für Baubeschäftigte flexibler gestalten können. Ältere arbeiten noch so viel pro Woche, wie sie gesundheitlich schaffen. Für die fehlenden Zeiten erhalten sie 60 Prozent ihres Lohnes.

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