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Schatten, Wasser, Pausen – Tipps der IG BAU zum Arbeiten im Freien


© BG BAU
Frankfurt am Main, 03.07.2015
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) rät Beschäftigten, sich ausreichend gegen hohe Temperaturen und Sonneneinstrahlung bei der Arbeit zu schützen. Gerade bei Tätigkeiten im Freien wie am Bau und in der Landwirtschaft wird die aktuelle Hitzewelle mit Temperaturen um die 40 Grad zu einer ernsten Belastung für Körper und Gesundheit. Gleichzeitig hohe Ozonwerte erhöhen das Risiko zusätzlich.

Am Ende drohen Sonnenbrände und damit ein höheres Hautkrebsrisiko, Kopfschmerzen, Sonnenstich, Bindehautreizungen und sogar Atemnot. „Jeder, der bei diesem Wetter körperlich hart arbeitet, muss sich selbst auf für uns ungewohnt hohen Temperaturen einstellen. Gefragt sind aber auch die Arbeitgeber. Sie tragen die Verantwortung für ihre Beschäftigten und müssen die Arbeit so organisieren, dass keiner krank wird“, sagte der Stellvertretende IG BAU-Bundesvorsitzende Dietmar Schäfers. „Schwere Arbeiten am Bau gehören in die kühleren Morgenstunden verlegt. Zudem müssen ausreichend Pausen für die Beschäftigten möglich sein, bei denen sie sich abkühlen können.“

Harald Schaum, Stellvertretender IG BAU-Bundesvorsitzender, ergänzte: „Bei der Ernte auf freiem Feld brauchen die Beschäftigten schattige Unterstände, die vor der intensiven UV-Strahlung schützen. Zugleich muss ausreichend Wasser oder kühler Früchtetee bereit stehen, damit der Flüssigkeitsverlust ausgeglichen wird und die Menschen nicht dehydrieren. Vorbildlich wäre es von den Arbeitgebern, wenn sie dann auch noch Sonnenschutzmittel für ihre Beschäftigten spendieren.“

Mit der Kampagne „Hautkrebs – Nein Danke!“ weist die IG BAU schon länger auf die Gefahren durch UV-Licht hin. Schützende Kleidung, Kopfbedeckung und Sonnenschutz für freiliegende Hautflächen verhindern Sonnenbrand und gesundheitliche Spätfolgen, wie etwa Hautkrebs, der zum Teil erst Jahre später auftritt.

Weitere Gesundheitstipps finden sich hier.

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