Bauhauptgewerbe


Schwache Baukonjunktur in den ersten fünf Monaten 2013


© IG BAU (Alexander Reise)
26.07.2013
Die Beschäftigung im Bauhauptgewerbe lag im Mai 2013 witterungsbedingt mit 722.000 um 1,8 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Im Jahresdurchschnitt 2012 hatte es noch einen Anstieg der Beschäftigung um 1,5 Prozent gegeben. Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden unterschritt in den ersten fünf Monaten auch aufgrund des kalten Jahresbeginns das Vorjahresniveau um -7,2 Prozent. Im Mai zeigten sich aber noch keine positiv wirkenden Nachholeffekte.

Der Gesamtumsatz des Bauhauptgewerbes lag im gleichen Zeitraum mit 28,7 Mrd. € um 6,4 Prozent unter dem Vorjahresergebnis.

Bis einschließlich Mai lagen die Auftragseingänge in Betrieben mit 20 und mehr Beschäftigten preisbereinigt insgesamt 1,8 Prozent unter dem Niveau von 2012. Sie gingen dabei im Hochbau um 1,7 Prozent und im Tiefbau um 1,9 Prozent zurück. Im Jahresdurchschnitt 2012 hatten sie das Vorjahresniveau noch um 4,2 Priozent übertroffen.

Die Auftragslage der einzelnen Bausparten fiel in diesem Zeitraum unterschiedlich aus. Die Stagnation im Wohnungsbau mit +0,4 Prozent prägte das Gesamtergebnis. Dagegen verzeichnete der Wirtschaftshochbau einen Rückgang um 3 Prozent während die Aufträge im Straßenbau um 4,6 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraums zulegten.

Die Auftragsbestände im Bauhauptgewerbe lagen im Juni 2013 mit 3,3 Monatsproduktionen deutlich über dem Stand des Vorjahresmonats von 3,0. Auch das Geschäftsklima der befragten Baubetriebe hatte sich im Vorjahresvergleich verbessert.

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