Senioren


Sechste Bundesseniorenkonferenz stellt neue Weichen für das aktive Engagement der Seniorinnen und Senioren

Der neugewählte Bundesseniorenvorstand mit Eva-Maria Pfeil (links)
Der neugewählte Bundesseniorenvorstand mit Eva-Maria Pfeil (links) © IG BAU (Klaus Gabor)
06.02.2013
An historischer Stätte, dem Augustinerkloster zu Erfurt, wo einst Martin Luther lebte und studierte, tagten und übernachteten vom 30. bis 31. Januar 2013 die Delegierten und Gäste der 6. Bundesseniorenkonferenz.

Als prominenter Gast richtete der Minister für Landwirtschaft, Forsten, Natur und Umweltschutz im Freistaat Thüringen, Jürgen Reinholz, ein Grußwort an die Delegierten. Er betonte die wachsende Bedeutung der Seniorinnen und Senioren in unserer Gesellschaft. Kollege Peter Schulze, Regionalleiter der Region Sachsen-Anhalt/Thüringen/Sachsen, unterstrich die Notwendigkeit, angesichts einer drohenden Altersarmut, im Kampf um eine Rente, die zum Leben ausreicht, nicht nachzulassen. Das ehrenamtliche Engagement der Senioren sei unverzichtbar - sowohl in regionalen und kommunalen Einrichtungen, als auch in unserer Gewerkschaft.

IG BAU-Bundesvorsitzender, Klaus Wiesehügel, zu dessen Geschäftsbereich seit 1. April 2012 auch die Seniorenarbeit gehört, nannte als deutliches Zeichen zunehmender Altersarmut, die wachsende Zahl der Rentner, die nicht von ihrer Rente leben können und noch im hohen Alter hinzuverdienen müssen.

So wie er, gab DGB-Bundesvorstandsmitglied, unsere Gewerkschaftskollegin Annelie Buntenbach, Beispiele für die sich mehrenden Anzeichen einer steigenden Altersarmut und wies auf gewerkschaftliche Lösungsvorschläge hin. Durch diese Maßnahmen kann das Rentenniveau auf dem jetzigen Stand gehalten werden. Das Bestreben aller demokratischen Kräfte muss darauf gerichtet sein, keine Rentenkürzungen zuzulassen, um künftige Rentnerinnen und Rentner vor drohender Altersarmut zu bewahren.

Mit großem Engagement diskutierten Delegierte und Gäste im Anschluss an die Reden. Es war Konsens, dass von allen gesellschaftlichen Kräften zu fordern ist, geschlossen zum Wohle der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in unserem Land zu handeln.

Mit den von den 54 Delegierten verabschiedeten Anträgen gaben sie die Richtung vor für eine auf die Zukunft ausgerichtete Seniorenarbeit und die Solidarität mit allen Gewerkschaftern. Besonders mit dem Antrag „Generationsübergreifend leben und arbeiten“, der gemeinsam mit der Jungen BAU an den 21. Gewerkschaftstag gerichtet werden soll, stellen die Delegierten die Weichen für ein Miteinander der Senioren mit der Jugend in unserer Gewerkschaft.

Einstimmig wurden die von den Regionen vorgeschlagenen Kandidaten für den Bundesseniorenvorstand gewählt. Erneut wurde Elke Garbe zur Vorsitzenden und Robert Schneider zum Stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Zu den bisherigen Mitgliedern, die wieder bestätigt wurden, sind nun auch zwei neue Mitglieder im Bundesseniorenvorstand, die Kollegen Klaus Knickmeier, Region Nord und Kollege Josef Simon, Region Rheinland-Pfalz-Saar.

Das bisherige aktive Mitglied des Bundesseniorenvorstandes, Kollege Günter Heimann, wurde verabschiedet. Ihm wurde für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement gedankt und als Anerkennung eine Gedenkuhr des Augustinerklosters überreicht.

Mit neuen Ideen und viel Elan haben die Delegierten den Heimweg angetreten. Es wurde Abschied genommen, mit einem herzlichen „ Auf Wiedersehen!“

Der neue Bundesseniorenvorstand

Als Vorsitzende wurde wieder gewählt:
Elke Garbe – Region Sachsen-Anhalt-Thüringen-Sachsen
Als stellvertretender Vorsitzender wurde wiedergewählt:
Robert Schneider – Region Baden-Württemberg

Mitglieder:

Peter Henseler Region Rheinland
Klaus-Dieter HorschRegion Berlin-Brandenburg
Franz Kleiber Region Bayern
Klaus KnickmeierRegion Nord
Klaus-Dieter LöhnertRegion Westfalen
Kurt MichaelisRegion Weser-Ems
Kurt MösezahlRegion Sachsen-Anhalt-Thüringen-Sachsen
Leopold PilzRegion Niedersachsen
Erich SchmittRegion Hessen
Manfred SchmittRegion Franken
Josef SimonRegion Rheinland-Pfalz-Saar

Ein Beitrag unserer Kollegin Eva-Maria Pfeil.