Senioren


Senioren in der IG BAU: Respektiert und akzeptiert


© IG BAU
07.06.2014
In Magdeburg trafen sich die Mitglieder der Seniorenvorstände aus den zehn Bezirksverbänden der Region Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen am 21. Mai.

Nachdem der stellvertretende IG BAU-Regionalleiter Klaus Hartung begrüßt sowie aktuelle Informationen aus der Arbeit der Bezirksverbände und der Region gegeben hatte, ging es im Gewerkschaftshaus von Magdeburg heiß her. Und das nicht nur, weil die Außentemperaturen sommerliche Werte auf den Thermometern anzeigten, sondern vor allem, als die Bundesseniorenvorsitzende Elke Garbe über die Entscheidung der Delegierten des 20. Parlaments der Arbeit, dem DGB-Bundeskongress, in Berlin berichtete.

Elke Garbe hatte als Gastdelegierte am Kongress teilgenommen und vor allem ihr Augenmerk auf die Anträge engagierter Seniorenvorstände verschiedener Gewerkschaften zur Aufnahme der Seniorinnen und Senioren als Personengruppe in die Satzung des DGB gerichtet.

Diese Anträge wurden allesamt von den Delegierten abgelehnt.

Elke Garbe berichtet vom DGB-Bundeskongress.

„ Nun erst recht,“ so war die Meinung von Kurt Mösezahl, „werden wir uns aktiv in unserer IG BAU einmischen und mitmachen. Denn in unserer Gewerkschaft werden wir respektiert und akzeptiert, es gibt nun mal keine Mitglieder ersten- und zweiten Grades.“

Diese Meinung fand auch die Zustimmung aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Als Gast nahm Andreas Steppuhn, SPD-Landtagsabgeordneter in Sachsen-Anhalt und ehemaliges IG BAU-Bundesvorstandsmitglied, teil. Er informierte ausführlich über das inzwischen beschlossene Rentenpaket der Regierung und die sogenannte „Mütterrente“. Dazu und zu noch weiteren politischen Themen musste er zahlreiche Fragen sachkundig beantworten, denn aus Veröffentlichungen der Vergangenheit resultierten unterschiedliche Meinungen zu diesen Themen.

Wichtig war jedoch vor allem den Teilnehmern die Tatsache, dass nun auch Schwerpunktthemen unserer Gewerkschaft, wie Rente nach 45 Arbeitsjahren und Mindestlohn für alle, im Mittelpunkt politischer Entscheidungen stehen.

Mit großer Begeisterung nahmen alle Anwesenden am Nachmittag an der Stadtführung teil und schmiedeten bereits Pläne für ein weiteres Treffen in diesem Kreis im nächsten Jahr.

Rückblickend betonte Kollegin Gisela Böttger im persönlichen Gespräch: „Ich bin froh, dabei gewesen zu sein, denn es war sehr interessant, die neuen Informationen zu hören und sich mit anderen Kolleginnen und Kollegen auszutauschen.

Ein Beitrag unserer Kollegin Elke Garbe.

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