Mitbestimmung


Sicher in Rente – das haben wir verdient!

Betriebsräte werden aktiv – mitmachen ist angesagt!


© STRABAG
07.12.2012
Eine Rente spätestens ab 63 ohne Abschläge oder nach 44 Versicherungsjahren. Und für Bauleute mit gesundheitlichen Problemen ein Altersübergangsgeld als Ausstiegsmöglichkeit kurz vor der Rente: Das fordern in einer Entschließung die ca. 160 Teilnehmer der diesjährigen STRABAG-Konzernbetriebsrätekonferenz in Bad Honnef. Die Konzern-Schwerbehindertenvertretung und die Konzern-Jugend- und Auszubildendenvertretung unterstützt diese Entschließung.

In ihrer Entschließung fordern die Betriebsräte, die bundesweit ca. 11.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vertreten, dass die Politik die Leistungen der Bau-Beschäftigten für die Bauwirtschaft, für Staat und Gesellschaft anerkennt. Bevor Politiker über die Renten entscheiden, sollten sie dem Ruf der Betriebsräte folgen und persönlich auf den Baustellen die Lebens- und Arbeitswirklichkeit der Beschäftigten erleben.

Damit wurde bei STRABAG der erste Schritt gemacht, weitere in anderen Betrieben sollen folgen: Auf dem bundesweiten Seminar „Bis 67 arbeiten in Baubetrieben? Betriebsräte werden aktiv!“ war schnell klar, dass Druck gemacht werden muss. Geplant sind u.a. Protestbriefe an Politiker und gemeinsame Gespräche mit Politikern. Denn: Falsche Politik kann man ändern, denn bis 67 arbeiten? Das schaffen wir nicht!

Weitere Betriebsräte können gern mitmachen. Ihr Ansprechpartner:

Martin Mathes, mailto: martin.mathesE-Mail-Adresseigbau.de, Tel.: 030 - 24 639 220