Bundesjugendkonferenz 2013


Spaß an ehrenamtlicher Arbeit ist der Grundstein

Sechs Fragen an Harry Gosch zur Bundesjugendkonferenz 2013


© IG BAU
12.03.2013
Die 20. Ordentliche Bundesjugendkonferenz (BJK) nähert sich mit großen Schritten. Wir haben Harry Gosch, den stellvertretenden Vorsitzenden der Jungen BAU, gefragt, was er sich von der Jubiläumskonferenz erwartet und worauf er sich besonders freut.

Was erwartest du von der BJK?

In erster Linie erwarte ich mir, dass die Kolleginnen und Kollegen, die dorthin delegiert wurden, Spaß haben. Denn Spaß an ehrenamtlicher Arbeit, an Mitbestimmung und an Diskussionen ist der Grundstein für gute und nachhaltige Gewerkschaftsarbeit. Und natürlich gute Diskussionen und Beschlüsse.


Welchen Stellenwert hat die BJK?

Also für mich persönlich einen sehr hohen. Alle vier Jahre gemeinsam unsere Wünsche und Anträge in die gesamte Organisation zu senden, ist für mich schon etwas besonderes. Denn das ist wirkliche Mitbestimmung und da mach' ich gerne mit. Außerdem sind ja auch viele internationale Gäste da. Die Diskussionen und der Austausch über Gewerkschaftsarbeit in anderen Ländern sind mir auch persönlich sehr wichtig.


Worauf freust du dich besonders?

Hm, das kann ich eigentlich gar nicht so genau sagen. Ich hab die Konferenz vor vier Jahren mitgemacht und die war echt der Hammer. Die Beiträge unseres Bundesvorstands werden sicherlich spannend und unsere Diskussionen sowieso. Zusätzlich freue ich mich aber auf die Aktionen am Tag der Ansage und vor allem natürlich auf Wulli und Sonja.


Welcher Antrag ist Dir am wichtigsten?

Naja, es gibt erst mal keine unwichtigen Anträge. Jeder Antrag wurde von unseren Mitgliedern geschrieben, durchdacht und trägt ihre Wünsche und Forderungen. Besonders wichtig ist mir aber unser Aktionsprogramm. Es beschreibt, was wir in den kommenden Jahren konkret machen wollen und gibt uns Planungssicherheit. So etwas hatten wir in der Form noch nicht.


Wie sieht für dich eine erfolgreiche BJK aus?

Erfolgreich ist sie schon mal, wenn alle heil und gesund wieder daheim sind. Denn nur dann sind alle beim nächsten Mal wieder dabei. Aber ich glaube, dass die BJK ihren Erfolg dadurch zeigt, dass die Delegierten mit anderen Kolleginnen und Kollegen in ihren Bezirken darüber sprechen, alles noch einmal Revue passieren lassen und einfach auch auf sich selbst stolz sind, dabei gewesen zu sein, mitgemacht zu haben. Und wichtig ist natürlich, wenn sie aus der BJK noch mehr Motivation schöpfen. Denn dann werden wir noch mehr in Aktion sein - im Ausbildungszentrum, der Schule und im Betrieb.
Und dann werden in den nächsten Monaten viele Bilder von Aktionen im Grundstein und auf der Homepage stehen. Wir sind eben eine Gewerkschaft in Aktion!


Wie soll es danach weitergehen?

Ich wünsche mir für die Junge BAU weiterhin so fleißige und motivierte, aktive Mitglieder. Ich glaube fest daran dass man nach der Bundesjugendkonerenz noch einiges von der Jungen BAU zu hören und vor allem zu sehen bekommt.

Und dann geht es auch darum, mit unseren Aktionen die Kolleginnen und Kollegen zu erreichen, die noch nicht organisiert sind. Denn am Ende geht es darum, mit vielen aktiven Mitgliedern die Situation von uns jungen Menschen zu verbessern. Und deshalb heißt es auch nach der Konferenz für uns

KLARMACHEN, ANPACKEN und REINHAUEN!