Dachdecker-, Gerüstbauer- und Steinmetzhandwerk


Steinmetzhandwerk in der Weiterbildungsoffensive


© IG BAU (Alexander Paul Englert)
26.05.2014
Im Rahmen der Sozialpartnerrichtlinie „Weiter bilden“ startete auf Initiative der IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und des Bundesinnungsverbands des Deutschen Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerks (BIV) im Oktober 2011 ein Projekt zur Weiterbildung. Das Steinmetzhandwerk war Vorreiter und als erstes Handwerk mit dabei. Gefördert wird die Initiative vom Europäischen Sozialfonds (ESF) sowie dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Bis Mitte dieses Jahres wird der Weiterbildungsbedarf der Handwerksbetriebe untersucht. Dazu wurden über 40 Betriebe befragt.

Ende März fand in Bebra die Weiterbildungskonferenz mit 40 Teilnehmern aus Betrieben, Bildungszentren und der IG BAU-Bundesfachgruppe des Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerks statt. Fazit der Veranstaltung: Arbeitgebern und Beschäftigten wird empfohlen, die Weiterbildung als wichtigen Bestandteil des betrieblichen Entwicklungspotenzials zu verstehen und entsprechende Maßnahmen umzusetzen.

Hilfestellungen dazu sollen das Berufsbildungswerk, die Zusatzversorgungskasse des Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerks sowie die Bildungszentren des Steinmetzhandwerks geben.

Mit dem Projekt soll über eine Branchenanalyse ein Leitfaden entstehen, der allen Betrieben des Gewerks Anhaltspunkte für eine organisatorische und personelle Unternehmensentwicklung inklusive möglichem Weiterbildungsbedarf der Beschäftigten und Inhaber liefert.

Die oben- und nebenstehenden Befragungsergebnisse der Inhaber und Mitarbeiter sind nicht repräsentativ für das gesamte Steinmetzhandwerk, sondern werfen ein Schlaglicht auf das Spitzenfeld im Gewerk.

Ein Beitrag unseres Kollegen Norbert Ewald in der IG BAU-Mitgliederzeitschrift "Der Grundstein/Der Säemann", Ausgabe 5/2014.

© Norbert Ewald

Bebra: Die Teilnehmer der Weiterbildungskonferenz