Frauen


Über den Tellerrand schauen

Besuch des IG BAU-Bundesfrauenvorstands bei VW in Kassel

Begeistert von der Organisation des OTC (von links): llse Bruttel, Eva Bernhart, Sylvia Honsberg, Eva Winner-Nützel, Margret Becker, Bilal Sahin, Sylke Probst, Sonja Heideloff, Conny Janisch, Ulrike Laux und Clemens Diedrich.
Begeistert von der Organisation des OTC (von links): llse Bruttel, Eva Bernhart, Sylvia Honsberg, Eva Winner-Nützel, Margret Becker, Bilal Sahin, Sylke Probst, Sonja Heideloff, Conny Janisch, Ulrike Laux und Clemens Diedrich. © VW
03.08.2017
So gigantisch hatten sie es sich nicht vorgestellt Oie Kolleginnen des Bundesfrauenvorstands der IG Bauen-Agrar-Umwelt waren beeindruckt von der Größe und der Organisationdes OTC (Original Tele Centers) beim Voikswagenkonzern After Sales in Kassel.

Sehr angetan waren die Gewerkschafterinnen von der Beteiligung der Beschäftigten bei der Gestaltung ihrer Arbeitsplätze, wie auch von den vielen Lichthöfen, die Ihnen für Pausen zur Verfügung stehen.

Der Besuch dauerte länger als geplant. Die Frauen hatten zahlreiche Fragen zur Mitbestimmung, zur Vergabe von Reinigungsarbeiten wie auch zur Frauen- und Nachwuchsförderung. Betriebsrat Bilal Sahin informierte über die Struktur der betrieblichen Mitbestimmung, die Arbeit der Betriebsräte und der Vertrauensleute.

Eva Bernhart schilderte Ihre Erfahrungen auf dem Weg zur Führungskraft. Die Maschinenbauingenieurin berichtete sehr positiv von ihrem Einstieg bei Volkswagen über das Trainee-Programm sowie über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, unter anderem durch eine betriebsnahe Kinderbetreuung. Eigeninitiative und Engagement der Frauen sei aber auch bei VW gefordert.

Arbeiten in Männerdomänen kennen die IG BAU-Frauen gut. Umso mehr imponierte ihnen die Struktur der Führungskräfteentwicklung bei VW. "Führung ist eine Aufgabe, die wie andere gelernt werden muss", erklärte Clemens Diedrich, Leiter der Loglstiksteuerung Volkswagen, die Philosophie des Unternehmens beider Nachwuchsförderung.

Den IG BAU-Frauen gefiel der Blick über den Tellerrand ihrer eigenen Branchen gut. Die positiven Beispiele und Anregungen sorgten noch lange für Diskussionsstoff.

Ein Artikel unserer Kollegin Sylvia Honsberg.