Gebäudereinigung


Warnstreik auch an Fraport gerichtet

Kind und Kegel: Die Streikenden brachten Verstärkung mit.
Kind und Kegel: Die Streikenden brachten Verstärkung mit. © IG BAU (Manuel Negadi)
Frankfurt, 04.05.2015
IG BAU bestreikt die Gebäudereinigungsfirma GCS, eine hundertprozentige Fraport-Tochter. Rund 80 Beschäftigte der Gebäudereinigungsfirma GCS sind bereit für ihre Rechte zu kämpfen. Bereits zum zweiten Mal legten sie am Frankfurter Flughafen ihre Arbeit nieder. Sie kämpfen für die Beibehaltung ihrer Schichtzeiten und ihres bisherigen Lohns, der bis zu einem Viertel geringer ausfallen soll.

Hintergrund des Warnstreiks ist eine Neuvergabe des Flughafenbetreibers Fraport an eine andere Firma. Die bisherige Reinigungsfirma GCS, eine hundertprozentige Fraport-Tochter, kam dabei nicht zum Zug. Sie hatte sich nicht einmal beworben.

Die Beschäftigten sollten bei der neuen Firma Sasse anfangen, jedoch zu deutlich schlechteren Bedingungen.

Nach einem ersten Warnstreik der IG BAU am 4. März erreichten die Beschäftigten, dass sie weiter bei GCS angestellt bleiben. Über Lohn und Arbeitszeiten ließ die Firma nicht mit sich reden.

Das hält Hans-Joachim Rosenbaum, IG BAU-Regionalleiter in Hessen, für nicht hinnehmbar. Deswegen rief er zum erneuten Warnstreik auf.

In den bisherigen Gesprächen fühlte sich Fraport für die Geschehnisse in der eigenen hundertprozentigen Tochtergesellschaft GCS nicht zuständig.

Ulrike Laux, zuständiges Bundesvorstandsmitglied der IG BAU, sagte: „Fraport kann sich nicht hinter juristischen Spitzfindigkeiten verstecken. Sie muss auch für Tochterunternehmen vollverantwortlich handeln. Mit diesem Verhalten kratzt Fraport an seinem Saubermann-Image.“

Ein Beitrag unseres Kollegen Devin Can.

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