Gebäudereinigung


Wir gemeinsam - SAXONIA-Beschäftigte kämpfen für Tarifvertrag


© IG BAU
07.08.2012
Unruhige Zeiten bei der SAXONIA in Chemnitz. Die Beschäftigten wollen dringend einen Tarifvertrag. Sie wollen bis zum 7. September ein verhandlungsfähiges Angebot von der Geschäftsleitung. Am 1. August zeigten die Beschäftigten der SAXONIA bei der Mitgliederversammlung mit der IG BAU: sie sind sauer.

Zwei Tarifverhandlungen mit der Geschäftsleitung der SAXONIA Services GmbH & Co.KG blieben ohne Ergebnis. Inzwischen schreibt die Geschäftsleitung gar, dass es sich „…bei den Gesprächen vom 19.8.2011 und 31.05.2012 . . . nicht um Tarifverhandlungen handelte. Ebenso betrachten wir den Termin am 19.07.2012.“

Mirko Hawighorst von der IG BAU erklärte in der Mitgliederversammlung neben dem Verlauf der bisherigen zwei Tarifverhandlungen noch einmal, wie ein Tarifvertrag zustande kommt, und mobilisierte die Kollegen. Er erläuterte nochmals die bestehenden Tarifverträge für Gebäudereiniger (Rahmen- und Lohntarifvertrag sowie die Tarifverträge über zusätzliches Urlaubsgeld und Altersvorsorge).

Die Kolleginnen und Kollegen fühlen sich bestärkt: "Wir werden etwas unternehmen", so die einhellige Meinung nach der Betriebsversammlung. "Wir machen nicht länger mit, dass auf unsere Kosten Zeit geschunden wird. "

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Die SAXONIA Service GmbH & Co. KG, nach ihrer Selbstdarstellung ein „moderner Facility Management Dienstleister“, schmückt sich an prominenter Stelle mit dem Karl-Marx-Monument vor dem Hintergrund der „Parteisäge“. Der stilisierte Kopf von Karl Marx, "der Nischel", schaut bedrückt - gerade so, als ärgere es ihn, als stumme Galionsfigur mißbraucht zu werden.

Stumm abwarten, damit ist für die Beschäftigten von SAXONIA in Chemnitz Schluß. Sie wissen: „Wir bekommen nichts geschenkt. Tarifverträge müssen erkämpft werden!“ Das zeigen sie deutlich nach außen – und tragen den Button „Wir kämpfen“.

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